DJK Unitas Haan Handball Damen

News 2010/2011

Quelle: Rheinische Post vom 15.09.2010, Fehler korrigiert

Wacker baut auf Bewährtes

Am Samstag starten die Handballerinnen der SG Unitas Haan/Hildener AT in die Verbandsliga. Der Trainer ergänzte Kader und Konzepte nur leicht, aber sinnvoll - um den Blick nach oben zu richten.

Matthias Wacker und die Unitas-Handballerinnen setzen sich neue Ziele in der Verbandsliga. RP-Foto: Olaf Staschik

VON JUSTIN DÜBER

Haan Die Tage werden sichtlich kürzer. Und zugleich steht die Handball-Welt in den Startlöchern. Denn die Saison 2010/2011 ruft. Die SG Unitas Haan/Hildener AT zieht es bereits zum vierten Mal in die Gruppe zwei der Verbandsliga. Längst hat sich das Team des Trainergespanns Matthias und Christoph Wacker in der Liga einen Namen gemacht. Und den will die Mannschaft in der neuen Spielzeit aufpolieren.

Im Kader hat sich nicht viel getan. Lediglich einen "Abgang" und einen Neuzugang gibt es zu vermelden. Heike Gerhard steht zurzeit nur Standby zur Verfügung und Elke Wagner von Mettmann-Sport nahm den vakanten Platz ein. Die Linkshänderin, die auf der rechten Rückraumposition agiert, erntet Vorschusslorbeeren. „In brenzligen Situationen kann uns Elke sicher mit dem ein oder anderen einfachen Tor den Rücken stärken“, erklärt Matthias Wacker.

Doch eine neue Spielerin erfordert auch immer Integrationsarbeit. Diese war genauso wie das Verhalten beim Tempogegenstoß Bestandteil der Trainingsarbeit in den letzten Wochen. Nach dem Ende der vergangenen Saison gönnte sich die Unitas nur eine kurze Pause, begann früh mit der Vorbereitung und setzte zwei Übungseinheiten pro Woche an. Dazu kamen noch die Testspiele am Wochenende. In den Freundschaftsspielen, die die Haanerinnen ausschließlich gegen höherklassige Teams aus der Oberliga bestritten, holten sie überwiegend Siege. Die SG Überruhr (29:23) musste sich ebenso wie der TuS TD Lank (28:25) und der HSV Gräfrath II (26:23) geschlagen geben. Einzig Mettmann-Sport triumphierte über das Wacker-Team (24:35).

Allerdings sind die Ergebnisse zu relativieren, die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben. Im Gegensatz zur Unitas, die meist mit vollem Kader antrat, waren die Gegner nicht in Bestbesetzung - es fehlten Schlüsselspielerinnen und die Mannschaften waren weniger gut eingespielt. Wacker grenzt die Vorbereitung deshalb klar vom Meisterschaftsbetrieb ab. „In der Liga geht es um Punkte, in der Vorbereitung jedoch um nichts. Das ist der große Unterschied der sich auch in den Spielweisen der Teams wiederfindet. Die nervliche Belastung kann man im Vorfeld nicht trainieren. Die Ergebnisse sind also mit Vorsicht zu genießen“, betont der Unitas-Coach. Als einzigen echten Prüfstein sieht Wacker die Partie gegen Mettmann-Sport an. Über 50 Minuten zeigte die Unitas hier eine super Leistung, brach dann jedoch in der Schlussphase ein und vergab den Sieg. Mit den Eindrücken der Vorbereitung im Rücken formuliert Matthias Wacker das Saisonziel optimistisch. „Oben mitspielen ist unser Ziel“, sagt er deutlich.

Tor Daniela Petsch, Brigitta Hölscher.

Kreis Svenja Fischer, Andrea Kowalewski.

Außen Christina Zieris, Juliane Koschmieder, Simone Fürst, Christina Klein.

Rückraum Julia Falke, Miriam Foltmer, Stefanie Stemmler, Heike Limberg, Ute Zeller, Denise Fechner, Elke Wagner.

 

Quelle: Rheinische Post vom 18.08.2010, Fehler korrigiert

Bei der Unitas zählt nun in erster Linie das Leistungsprinzip

Elke Wagner wechselte von ME-Sport nach Haan. RP-Foto: Archiv/Janicki Haan

(ff) Eine Woche mehr Vorbereitungszeit haben die SG Unitas Haan/Hildener AT und ihr Trainergespann Matthias und Christoph Wacker. Denn die Verbandsligisten starten erst am 18./19. September in die Meisterschaft. Die Haanerinnen hatten fast durchgehend eine Halle zur Verfügung und legten daher nur eine kurze Pause ein. Derzeit stehen zwei Übungseinheiten pro Woche auf dem Programm, um im Rhythmus zu bleiben, der auch während der Meisterschaft besteht. An den Wochenenden überprüft das Team in verschiedenen Testspielen - zumeist gegen höherklassige Mannschaften - seine Form. Die Unitas verlor bei den A-Mädchen des TSV Bayer Leverkusen (Regionalliga) und gegen den TV Beyeröhde II, besiegte dann aber mit der allerdings dezimierten HSG Düsseldorf einen Oberligisten.

Nach der Begegnung bei den Bergischen Panthern (27:26) testen die Haanerinnen bei der SG Überruhr (18.8.) und beim TuS TD Lank (22.8.). Im zweitägigen Trainingslager (28./29.8.) trifft die Unitas Haan auf den HSV Gräfrath II und ME-Sport (alle Oberliga). Den Abschluss bildet die Partie gegen den Mittelrhein-Oberligisten Dünnwalder TV (12.9.).

„Wir finden uns immer besser zusammen, der Kader ist ja fast zusammengeblieben. Nur Heike Gerhard hat sich zurückgezogen“ zieht Matthias Wacker eine erste Zwischenbilanz. „Dafür haben wir mit der routinierten Linkshänderin Elke Wagner von Mettmann-Sport eine Alternative bekommen, die uns vor allem durch einfache Tore aus dem Rückraum weiterhilft. Jetzt feilen wir noch am Zusammenspiel, ansonsten ist die Mannschaft schon recht fit.“

„Wir wollen oben mitspielen - alles andere wäre kein sinnvolles Ziel“, betont Wacker. Dazu beschloss der Chefcoach gemeinsam mit der Mannschaft eine veränderte Vorgehensweise. Bisher galt, dass alle Spielerinnen zum Einsatz kommen sollen. Doch in der neuen Saison zählt nun in erster Linie das Leistungsprinzip. Als größte Konkurrenten betrachtet Wacker die HSG Radevormwald/Herbeck, den RSV Mülheim und Fortuna Düsseldorf, die nach seiner Ansicht immer für eine Überraschung gut sind.

Der Kader

Tor: Daniela Petsch, Brigitta Hölscher.

Feld: Elke Wagner, Svenja Fischer, Julia Falke, Miriam Foltmer, Juliane Koschmieder, Simone Fürst, Steffi Stemmler, Heike Limberg, Christina Zieris, Ute Zeller, Christina Klein, Denise Fechner, Andrea Kowalewski.

 

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