DJK Unitas Haan Handball Damen

Archiv 2010/2011

Hier finden sie die Berichte von den vorherigen Spieltagen:

Hinrunde 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03, 02, 01
Rückrunde22, 21, 20, 19, 18, 17, 16, 15, 14, 13, 12
WHV-Pokal1.Runde
HVN-Pokal1.Runde, 2.Runde
Kreis-Pokal 2.Runde, 3.Runde, 4.Runde

4.Runde Kreis-Pokal

Quelle: Rheinische Post (03.05.2011)

Vizemeister Unitas ist jetzt auch Pokalsieger

VON JUSTIN DÜBER

TuS Lintorf - SG Unitas Haan/Hildener AT (Frauen) 15:25 (7:9).

Nach einer zweiwöchigen Handball-Pause bot die Unitas im Finale des Kreispokals noch einmal eine ansprechende Leistung. Zumal Verbandsliga-Rivale und -Absteiger Lintorf eine lösbare Aufgabe darstellte. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten siegten die Haanerinnen noch deutlich. Ein Lichtblick war das zeitweise sehr erfolgreiche Tempospiel, das an einige Punktspiele erinnerte.

Nach dem Abschied von Matthias Wacker hatte erstmals sein Bruder allein das Sagen. Und Christoph Wacker war zufrieden. Denn mit dem Erfolg erfüllte die Unitas ihr Soll. In der Meisterschaft besiegten die Haanerinnen den TuS mit 40:19 und 21:16. „Gerade die zwei Wochen Pause ohne Ball in der Hand haben aber ihre Wirkung gezeigt.“, erklärte Christoph Wacker.

Dabei spielt der Coach auf die Anfangsphase an, die durchaus eine Partie auf Augenhöhe vermuten ließ. Zwar lag die Unitas zu Beginn immer mit 4:3 in Front, geriet dann aber mit 4:5 und 4:7 (25.) in Rückstand. Die Deckung agierte zu passiv, dadurch hatte der TuS genügend Zeit den Ball in aller Ruhe durch die Reihen zu spielen und Druck aufzubauen. Vor allem die Lintorfer Halben kamen zum Abschluss. Zudem lief die Haaner Torfabrik nur schleppend an. „Wir sind selten zum Abschluss gekommen und wenn, dann haben wir nur Holz getroffen. In der Anfangsphase haben wir so ziemlich alle unsere Tugenden vermissen lassen“, so Wacker. Der Trainer rüttelte das Team in einer Auszeit wach. Danach liefen es wie am Schnürchen. Die schnelle Gangart in der Schlussphase der ersten Halbzeit brachte die Unitas mit 9:7 in Führung. Von nun an zeigte die Unitas wieder die alten Qualitäten. „Die Abwehr war deutlich aggressiver. Auch der Tempogegenstoß lief so gut, wie in den besten Spielen der Saison“, so Christoph Wacker. Kontinuierlich bauten die Haanerinnen den Vorsprung aus, ließ mit dem 14:10 und später dem 20:11 keine Zweifel mehr aufkommen.

Mit dem Sieg im Kreispokal qualifizierte sich die Unitas für den Wettkampf auf HVN-Ebene. Als Belohnung für eine gelungene Saison begibt sich der Verbandsliga-Vizemeister in einem Monat auf Mannschaftsfahrt. Die Vorbereitung für die kommende Saison startet voraussichtlich ab dem 20. Juni.

SG Unitas/HAT: Hölscher - Foltmer (4), Limberg (4), Zieris (3), Fürst (3), Gerhard (3/1), Kowalewski 83), Fechner (2), Koschmieder (2/1), Zeller (1/1), Olbertz, Stemmler.

 

22.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (11.04.2011)

Unitas vergoldet den Abschied von Matthias Wacker

Die Haaner Handballerinnen gewinnen auch das Rückspiel gegen Spitzenreiter Neusser HV und bereiten dem Trainer damit das passende Geschenk.


Der zweite Coup über Neuss

Auch im Rückspiel feiern die Unitas-Handballerinnen einen Sieg über den Verbandsliga-Spitzenreiter - und bereiten damit Trainer Matthias Wacker ein schönes Abschiedsgeschenk.

Denise Fechner (am Ball) steuerte vier Treffer aus dem Rückraum zum Sieg bei. RP-Foto: Olaf Staschik

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT - Neusser HV (Frauen) 28:27 (15:13).

Die Unitas vergoldete die Saison und den Abschied von Matthias Wacker. Beim Sieg über den Spitzenreiter zeigten die Haanerinnen Siegeswillen und schönen Handball in Reinform. Das Zugpferd in der torreichen Partie war eindeutig der Rückraum. Neuss drehte erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit richtig auf, lieferte sich dann aber einen offenen Schlagabtausch mit dem Vizemeister Unitas.

Die Schlussphase war die spannendste der gesamten Saison und voller Emotionen. Matthias Wacker pokerte hoch, kündigte im Vorfeld einen Erfolg an. Zu Beginn der Partie schienen alle Wetteinsätze des Trainers stark gefährdet. Zwei Minuten waren gespielt, da stand es bereits 0:3. Doch die Unitas-Handballerinnen schlossen schnell auf, brachten ihre Farben mit 4:3 (8.) und später mit 7:4 (13.) sogar in Front. Die Außen und der Rückraum der Gäste scheiterten immer wieder an Gitti Hölscher. Gefährlich agierte Neuss nur am Kreis. So setzten sich die Haanerinnen weiter auf 13:8 (25.) ab.

„Zu diesem Zeitpunkt haben wir es versäumt, den Vorsprung auszubauen. Bis zur 25. Minute hat mich die einseitige Neusser Spielweise aber auch ein wenig enttäuscht.“, sagte Mattias Wacker. Pluspunkte verbuchten in dieser Phase vor allem Elke Wagner, Stefanie Stemmler und Denise Fechner - letztlich steuerte das Haaner Rückraumtrio 17 der 27 Tore bei. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff drehte der NHV noch einmal auf und kam auf 15:13 (30.) heran.

Der Ausgleich fiel nach dem Seitenwechsel mit dem 18:18 (39.) - da war die Unitas sogar in Überzahl. Die Gastgeberinnen wurden danach nervös, zeigten nun unnötige Einzelaktionen und vorzeitige Abschlüsse aus dem Rückraum. Die Partie entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, in dem die Neusserinnen mit der 24:23-Führung (48.) das Kommando übernahmen.

Auch in Überzahl waren die Haanerinnen zunächst nicht fähig, die Begegnung wieder zu drehen. Erst vier Minuten vor dem Abpfiff bekam das Wacker-Team über eine körperlich harte, aber effektive Deckung die Chance zum Ausgleich. Elke Wagner nutzte einen Tempogegenstoß konsequent zum 26:26 und leitete damit eine heiße Schlussphase ein. Wenig später lag die Unitas mit 27:26 (56.) vorne. Zwei Minuten vor dem Ende glich Neuss zum 27:27 aus. Weil Matthias Wacker an der Seitenlinie zu viel Enthusiasmus zeigte, zückten die Unparteiischen die rote Katre - und die Unitas geriet in Unterzahl. Wieder einmal war es Elke Wagner, die das Team aus dieser misslichen Lage befreite, als sie einen Konter mit dem 28:27 abschloss.

„Für die Schlusssekunden muss ich der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen“, war Matthias Wacker voll des Lobes. Erst parierte „Gitti“ Hölscher einen Siebenmeter Und in den letzten 50 Sekunden verhinderte die Unitas mit einer engagierten Abwehrarbeit den Neusser Ausgleich. Damit war der zweite Sieg der Haanerinnen über den Tabellenführer perfekt - als einziges Verbandsliga-Team überhaupt wies die Unitas in dieser Saison die Neusserinnen in die Schranken.

„Genau so ein Spiel habe ich mir zum Abschluss gewünscht. Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen“, freute sich Matthias Wacker, der seine Trainerkarriere beendet. Das Team selbst bedankte sich beim Coach mit Rosen. Die Fans hingegen zündeten bereits beim Start der Partie Wunderkerzen an.

SG Unitas/HAT: Hölscher - Wagner (7/1), Stemmler (6/1), Fechner (4), Fischer (4), Limberg (3/1), Koschmieder (2/1), Zieris (1), Fürst (1), Gerhard, Klein, Kowalewski.
 

Quelle: Rheinische Post (08.04.2011)

Spitzenduell ist ein Abschiedsspiel

Matthias Wacker.RP-Foto: Staschik

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT - Neusser HV (Frauen)

Für Freunde des gepflegten Handballs gibt es morgen (14.30 Uhr, Dr.-Ellen Wiederhold Halle) einen echten Höhepunkt. Denn der Zweite Unitas Haan trifft in der letzten Partie dieser Saison auf den Verbandsliga-Spitzenreiter. Damit kommt das Beste zum Schluss: Der Vizemeister empfängt den Meister.

Auch wenn die Tabellenplätze bereits in Stein gemeißelt sind, hat Neuss in Haan noch eine Rechnung offen. Folglich hat die Begegnung eine besonders hohe Brisanz. Denn die Haanerinnen waren über die gesamte Spielzeit das einzige Team, das den Tabellenführer besiegte. Mit Ausnahme der Partien gegen Gräfrath, Fortuna und die HSG Radevormwald triumphierten die Neusserinnen stets mit mindestens acht Toren.

Doch auch bei noch so großer Dominanz der Gäste versteckt sich die Unitas nicht. „An einem guten Tag können wir Neuss schlagen. Am Wochenende wird so ein Tag sein. Wir wollen in jedem Fall gewinnen“, stellt Matthias Wacker klar. Der Unitas-Trainer sieht seine Truppe auf Augehöhe. „Der große Unterschied zwischen den beiden Teams ist nur, dass wir uns gegen einige schwächere Mannschaften Ausrutscher erlaubt haben.“

Für Matthias Wacker ist es nicht nur das letzte Spiel der Saison, sondern auch das letzte Spiel seiner Trainerkarriere. Nach 35 Jahren bei der Unitas und zehn Jahren als Trainer der Damenmannschaft gibt der Coach den Job aus beruflichen und zeitlichen Gründen auf. Für Mannschaft und Trainer ist die kommende Partie noch einmal die Möglichkeit, ihr Potential zu seminstrieren, bevor das Haaner Team zur kommenden Saison einen Neuanfang macht.
  

21.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (05.04.2011)

Unitas feiert Vizetitel

Steffi Stemmler steigt im Rückraum zum Wurf hoch. RP-Foto: Olaf Staschik

VON JUSTIN DÜBER

(RP) In der Handball-Verbandsliga bringen die Haanerinnen einen Spieltag vor dem Saisonende Rang zwei in trockene Tücher. Jetzt will das Wacker-Team zum Abschluss noch einen Sieg über Spitzenreiter Neuss.

Unitas Haan/Hildener AT – Fortuna Düsseldorf (Frauen) 20:17(8:6).

Mit dem Sieg über die Fortuna machte die Unitas vorzeitig die Vizemeisterschaft perfekt. Der direkte Verfolger Mülheim leistete den Haanerinnen Schützenhilfe, da er gegen die HSG Düsseldorf zwei Punkte liegen ließ. Die Spätschicht der Unitas am Sonntagabend teilte sich in eine torarme erste Halbzeit und einen gewohnt temporeichen zweiten Durchgang.

Erwartungsgemäß dominierten die Gastgeberinnen die emotionsgeladene Partie über weite Strecken hinweg und ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Erfolg aufkommen. Die Partie war in erster Linie gekennzeichnet vom kompakten Abwehrverhalten auf beiden Seiten. "Die Teams kennen sich nun schon sehr lange, da gibt es keine Geheimnisse mehr. Unter anderem deswegen standen die Deckungen so gut", erklärte Matthias Wacker. Den Sieg seines Teams schrieb der Trainer dem enormen Kampfeswillen und der daraus resultierenden Konzentration zu. "Heute wollte hier jede einzelne gewinnen – gegen Fortuna ist die Motivation immens hoch", so der Unitas-Coach. Allerdings rief die Fortuna auch nicht ihr volles Leistungsspektrum ab, hatte extreme Probleme im aufgebauten Angriff und im Passspiel.

Zu Beginn hatten beide Kontrahenten enorme Anlaufschwierigkeiten. Bei der Acht-Meter-Grenze war für die Düsseldorferinnen meist Schluss – sie kamen erst gar nicht zum Kreis durch. In der ersten Halbzeit trafen die Gäste ausnahmslos über die Außenpositionen und durch Siebenmeter – der Rückraum versank in der Bedeutungslosigkeit. Die Unitas hingegen versuchte es immer wieder aus dem Rückraum, besonders über die Mitte – doch hier war die Fortuna-Deckung am stärksten. Schließlich waren es die Gäste , die nach zehn Minuten das erste Tor erzielten. Gleich darauf übernahmen die Haanerinnen aber das Ruder und zogen auf 5:2 (18.) davon.

Nach dem mageren 8:6-Pausenstand schaukelte sich das Ergebnis in der zweiten Halbzeit noch in unerwartete Höhen. Der Haaner Rückraum traf nach den zahlreichen Fehlwürfen des ersten Abschnitts nun immer wieder. Das Wacker-Team baute den Vorsprung auf 15:11 (41.) aus. "Im Rückraum und auch im Gegenstoß haben wir in der zweiten Hälfte einfach effektiver gespielt. Ich war mir aber auch in der ersten Halbzeit schon immer sicher, dass wir die Punkte holen", betonte der Trainer.

Mit dem 20:15 vier Minuten vor dem Ende machte Christina Klein den Sack zu. Die folgenden Treffer der Fortuna waren nicht mehr als Ergebniskosmetik. Letztlich hatten die Haanerinnen mit 20:17 die Nase vorn und feierten den Vizetitel. "Natürlich ist es schön, den zweiten Platz nun vorzeitig gesichert zu haben. Für mich ist das in jedem Fall ein schöner Abschied", gestand Matthias Wacker.

Dieser Abschied kann am Samstag noch das Sahnehäubchen erhalten. Denn die Partie gegen Tabellenführer Neuss ist vor heimischer Kulisse (14.30 Uhr, Dr.-Ellen-Wiederhold-Halle) ein echtes Topspiel zum Saisonende und ein würdiger Abschluss für den langjährigen Trainer.

Unitas: Hölscher – Stemmler (4), Fischer (4), Fürst (3), Wagner (3), Klein (2), Zieris (2), Koschmieder (1), Fechner (1), Foltmer, Gerhard, Zeller.
 

Quelle: Rheinische Post (02.04.2011)

Unitas will die Chance auf den Vizetitel wahren

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT - Fortuna Düsseldorf (Frauen).

Die Handballsaison neigt sich dem Ende zu. Für die Unitas beginnt der Schlussspurt morgen (17.30 Uhr, Dr.-Ellen-Wiederhold-Halle). Gleich in doppelter Hinsicht ist ein Sieg Pflicht. Zum einen vergoldet der den Abschied von Trainer Matthias Wacker, zum anderen erhält ein Erfolg die Chance auf die Vizemeisterschaft in der Verbandsliga.

Um am Ende Rang zwei zu behaupten, ist sowohl ein Sieg gegen Düsseldorf als auch gegen Neuss (Samstag, 9. April) nötig. Sollten die Haanerinnen allerdings in den letzten beiden Partien eine Niederlage kassieren, ist Mülheim vielleicht punktgleich, entschied aber den direkten Vergleich bereits für sich - die Unitas müsste Rang zwei an den RSV abtreten.

Nach fünf Siegen in Folge gibt es für die Mannschaft und den scheidenden Trainer also eine Menge Gründe, auch die letzten beiden Meisterschaftsbegegnungen zu gewinnen. Um die Motivation macht sich Wacker keine Sorgen. „Es gibt Mannschaften die sich besser leiden können. Die Partien gegen Düsseldorf sind immer sehr emotionsgeladen. Um den Siegeswillen mache ich mir keine Gedanken“, sagt der Trainer.

Vor dem Duell gegen Spitzenreiter Neuss sieht sich die Unitas das letzte Mal in der Favoritenrolle. Das Hinspiel (18:23), die Partien der letzten Jahre, der Tabellenplatz und das Heimrecht sorgen für hohe Erwartungen. Bis auf Torfrau Daniela Petsch, die wegen einer Knieverletzung für den Rest der Saison ausfällt, Miriam Foltmer und Julia Falke steht dem Coach der gesamte Kader zur Verfügung.

  

20.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (29.03.2011), Fehler korrigiert

Unitas-Handballerinnen haben leichtes Spiel

Linkshänderin Christina Zieris erzielte sechs Tore. RP-Foto/Archiv: ola

VON JUSTIN DÜBER

HSG Radevormwald/Herbeck - SG Unitas Haan/Hildener AT 11:33 (5:15).

Die Haaner Verbandsliga-Handballerinnen setzten mit dem überlegenen 33:11 ihre Erfolgsserie fort. Die Unitas hatte allerdings gegen die stark dezimierten Bergischen leichtes Spiel, den fünften Sieg in Folge einzufahren. HSG-Coach Michael Bartsch standen zwar die Stammtorhüterinnen zur Verfügung, die Feldspielerinnen rückten fast alle aus der Zweitvertretung hoch. „Die Partie war zwar sehr einseitig, das Ergebnis darf man aber nicht überbewerten“, bilanzierte Gäste-Trainer Matthias Wacker.

17 Treffer durch Konter

Beim 2:1 hatte Radevormwald das erste und einzige Mal die Nase vorn. Danach zogen die Haanerinnen über 6:2 (15.) schnell auf 10:4 (23.) davon und gingen mit einer 15:5-Führung in die Pause. „Damit war die Entscheidung bereits gefallen“, so Matthias Wacker, der sich über 17 Treffer durch Konter freute. Vor allem Svenja Fischer und Christina Zieris nutzten die vielen Ballverluste und Fehlversuche des harmlosen HSG-Rückraums zu erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstößen. „Das Training am Vortag haben wir sehr laufintensiv gestaltet - das war auf jeden Fall förderlich für das Konterspiel“, betonte Matthias Wacker.

SG Unitas Haan/Hildener AT: Hölscher - Fischer (9), Zieris (6), Klein (3), Fürst (3), Stemmler (3/1), Limberg (3/1), Kowalewski (2), Zeller (2), Wagner (2), Koschmieder (1), Gerhard.
 

Quelle: Rheinische Post (26.03.2011)

Unitas-Handballerinnen wollen Serie verlängern

Von Justin Düber

HSG Radevormwald/Herbeck - SG Unitas Haan/Hildener AT.

Nach vier Siegen in Folge, vorrangig gegen Teams aus dem Verbandsliga-Mittelfeld, wartet auf die Unitas-Handballerinnen der Saison-Endspurt. Am drittletzten Spieltag stehen Trainer Matthias Wacker und sein Team vor einer lösbaren Aufgabe: Die Unitas tritt heute (16.15 Uhr) beim Tabellenfünften in Radevormwald an und kann mit einem Erfolg den nächsten Schritt Richtung Vizemeisterschaft machen. Als Oberliga-Aufsteiger steht der Neusser HV bereits fest. Der RSV Mülheim lauert mit nur zwei Punkten Rückstand auf einen Ausrutscher der Haanerinnen.

„Beide Mannschaften und Trainer kennen sich bestens - es wird eine Begegnung ohne Geheimnisse“, erklärt Matthias Wacker. Sein Kollege Michael Bartsch hat derzeit riesige Personal-Probleme, wegen der die Bergischen zuletzt auch mit 22:24 gegen den abstiegsbedrohten Garather SV verloren. Um den Kader aufzufüllen und eine spielstarke Mannschaft zu stellen, hat sich der HSG-Coach ein Rotationskonzept ausgedacht. „Gegen Haan werden erstmals mehr Spielerinnen aus der zweiten als aus der ersten Mannschaft auflaufen.“ Grund dafür sind weitere Ausfälle: Neben den Langzeitverletzten müssen gegen den starken Tabellenzweiten auch Maja Mahn (Mandelentzündung) und Janina Gaida (Beruf) passen. In den Kader aufrücken werden Julia Richly, Caro Engstfeld, Tini Berglar, Sarah Schmidt, Katharina Stürzel und Annkathrin Meyer. „Nicht nur aufgrund der personellen Situation sind wir gegen die spielstarken Gäste in der Außenseiterrolle, wollen uns aber möglichst gut verkaufen“, erklärt Michael Bartsch.

„Schon das Hinspiel haben wir glücklich mit 23:21 für uns entschieden - Rade hätte genauso gut gewinnen können“, mahnt Matthias Wacker. Mit einer Leistung wie in den letzten Partien sollte die HSG aber zu bezwingen sein.“

 

19.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (22.03.2011)

Trainer Matthias Wacker auf Abschiedstour

Matthias Wacker gibt nach zehn Jahren sein Amt ab. RP-Foto/Archiv: ola

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT - HSG Düsseldorf II 25:20 (14:11).

Die Haaner Verbandsliga-Handballerinnen setzten zwar ihre Siegserie fort, dennoch bezeichnete Matthias Wacker die Leistung nur als zufriedenstellend. „Wir haben nicht schlecht gespielt und gewonnen - das zählt“, bilanzierte der Unitas-Trainer. Der Verlauf des Derbys ähnelte dem des Hinspiels (29:25): Elke Wagner war beste Werferin auf Haaner und Carla Beckmann auf Düsseldorfer Seite. Bis Mitte der zweiten Hälfte führte die HSG, dann übernahm die Unitas das Kommando, baute den Vorsprung aus und gewann schließlich mit 25:20.

Zu Beginn der Partie kamen die Haanerinnen nicht auf Touren. Das zuletzt so erfolgreiche Tempospiel - in den letzten Begegnungen stets der Schlüssel zum Erfolg - funktionierte nicht. „Ich musste bildlich gesprochen um die Konter betteln“, so Matthias Wacker. Hinzu kamen einige unglücklich Abpraller, die zu Gegentoren führten. Beim 10:9 (23.) ging die Unitas erstmals in Führung, erfüllte danach aber die Erwartungen, allerdings ohne zu glänzen. „Mit dem Gegenstoßverhalten kann man ab der 20. Minute zufrieden sein. Auch die Deckung stand besser“, erklärte der Haaner Coach. Nach dem Wiederanpfiff zog die Unitas zwar auf 23:17 (49.) davon, doch Carla Beckmann hielt Düsseldorf im Spiel - die Haaner Abwehr fand kein Mittel gegen die Rückraumspielerin. „Wir haben mehrfach zwischen einer 5:1- und 6:0-Deckung gewechselt - so richtig gut hat aber keine von beiden funktioniert“, kritisierte Matthias Wacker. Das Tore-Polster brachte die Unitas aber sicher über die Zeit und verbuchte zwei Punkte.

Bereits vor der Partie hatte Matthias Wacker verkündet, dass die noch folgenden drei Spiele die letzten für ihn sein werden. Nach zehn Jahren als Trainer der Frauen und 35 Jahren bei der Unitas tritt er aus beruflichen und zeitlichen Gründen kürzer. „Die Funktion hat mich schon immer sehr in Anspruch genommen. Auch fühle ich mich nach zehn Jahren als Trainer ein Stück weit ausgelaugt“, erklärt der „Ur-Haaner“. Der zweite Teil des Trainer-Gespanns, Christoph Wacker, bleibt der Unitas erhalten. Zur neuen Saison soll ein zweiter Coach gesucht werden.

SG Unitas Haan/Hildener AT: Hölscher, Petsch - Wagner (10/1), Stemmler (6/4), Fischer (2), Limberg (2/2), Klein (2), Fürst (2), Fechner (1), Koschmieder, Zieris, Kowalewski.
 

Quelle: Rheinische Post (19.03.2011)

Unitas Haan: Vizemeisterschaft sichern

SG Unitas Haan/Hildener AT - HSG Düsseldorf II.

Nach vier Siegen in Folge sind die Haaner Verbandsliga-Handballerinnen seit langem wieder in der uneingeschränkten Favoritenrolle: Am Sonntag (17 Uhr) empfängt die Unitas die Zweitvertretung der HSG Düsseldorf in der Halle am Hildener Weidenweg. Schon das Hinspiel hatte das Team von Trainer Matthias Wacker 29:25 gewonnen. Zudem sind die Gäste seit vier Begegnungen ohne Sieg und auf den siebten Tabellenplatz gerutscht.

Das Hinspiel sowie die letzten Ergebnisse der Düsseldorferinnen und Haanerinnen deuten auf eine klare Sache hin. Doch Matthias Wacker bleibt skeptisch: „Wir sind so etwas wie eine kleine Wundertüte. Mal gewinnen wir drei Spiele, dann folgt wieder ein Einbruch. Die letzten Spiele waren sehr gut, aber so ganz traue ich dem Frieden nicht.“ Nur wenn die Mannschaft konzentriert ins Spiel geht und ihre Möglichkeiten voll ausschöpft, blieben die Punkte in Hilden. „Aber auch zu Beginn der Saison war alles plötzlich weg - ich weiß nicht, wo es hingegangen ist“, erinnert sich Matthias Wacker. Die Befürchtungen, dass sich so ein Leistungseinbruch wiederholt, schränkt der Coach allerdings ein. „Ich denke die Mannschaft hat inzwischen gelernt, dass es darauf ankommt, niemanden zu unterschätzen und dass ein Spiel erst auf dem Feld entschieden wird“, erklärt Matthias Wacker. Die mangelnde Konstanz und Routine in engen Situationen führt der Trainer auch als einen Grund an, warum es für die Unitas inzwischen nicht mehr um den Aufstieg geht. Als Saisonziel nennt der Coach, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen und sich die Vizemeisterschaft zu sichern. jdr
 

18.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (14.03.2011), Fehler korrigiert

Wacker-Team entdeckt alte Tugenden neu

VON JUSTIN DÜBER

Garather SV - SG Unitas Haan/Hildener AT (Frauen) 15:26 (9:12).

In Garath zeigten die Haanerinnen jene Stärken, die in der Hinrunde Aufstiegsambitionen schürten und ihnen aktuell Rang zwei in der Handball-Verbandsliga sichern: Eine eng gestaffelte Deckung, der konsequente Gegenstoß und immer wieder schöne Abläufe, die zum sicheren Abschluss führten. Hinzu kam eine gut aufgelegte Elke Wagner die mit routinierten Würfen aus dem Lauf die Garather Torfrauen überraschte. Zwar spielte der GSV mit einigen Fehlern den Gästen in die Karten, dennoch ist der Sieg in erster Linie der guten Haaner Leistung zuzuschreiben. „In der Höhe und Deutlichkeit hätte ich nicht damit gerechnet“, sagte Matthias Wacker.

Die Unitas dominierte diesmal die Partie ab der ersten Sekunde. Die ersten beiden Tore waren repräsentativ für den weiteren Spielverlauf. Svenja Fischer traf vom Kreis, dann versenkte Heike Limberg einen Tempogegenstoß. Die Garatherinnen dagegen warfen ohne Druck immer wieder aus dem Rückraum, spielten die Bälle so unnötig in die Hände der Gäste. Über 4:1 hielt die Unitas bis zur Pause ein Drei-Tore-Polster.

Im zweiten Durchgang drehten die Haanerinnen auf, bauten den Vorsprung kontinuierlich auf 18:13 aus. Dann übernahm die Unitas mit selten gezeigter Dominanz vollends das Ruder. 14 Minuten warf Garath kein einziges Tor. Haan hingegen ließ es gleich acht Mal klingeln, oft über Konter und den Rückraum. Trainer Wacker versuchte, den Unterschied zum beim Stand von 10:10 abgebrochenen Pokalspiel zu erklären. „Es ist seltsam. Die Mannschaft durchläuft manchmal im Monatstakt Prozesse. Phasenweise spielen wir mehr als gut, dann kommen wieder drei schlechte Spiele“, so Wacker. Heute Abend (20 Uhr) will die Unitas dem Ligarivalen aber auch im neu angesetzten Pokalduell die Grenzen aufzeigen.

Unitas/HAT: Hölscher, Petsch - Wagner (7), Stemmler (5/2), Limberg (4/2), Zieris (3), Fischer (3), Fürst (2), Gerhard (1), Klein (1), Kowalewski, Koschmieder.
 

Quelle: Rheinische Post (11.03.2011)

Wacker-Team hat wieder klare Ziele vor Augen

Von Justin Düber

Garather SV - SG Unitas Haan/Hildener AT (Frauen).

Die Unitas ist wieder in der Erfolgsspur. Mit den Siegen über Gräfrath und Lintorf hielt die Mannschaft von Matthias Wacker Rang zwei in der Handball-Verbandsliga und fand zu altem Selbstvertrauen zurück. Morgen (17.30 Uhr) treten die Haanerinnen nun in Garath an - bei jenem Team also, das in der Hinrunde mit 20:17 als erste Mannschaft über die Unitas triumphierte. Da das Wacker-Team auch im Kreispokal auf den Liga-Rivalen traf, weiß es jetzt zwar, wie die Düsseldorferinnen ticken, doch - typisch für die Unitas - sieht der Trainer die Spielweise der Gastgeberinnen als zweitrangig an. „Wir wollen uns nicht speziell auf Garath konzentrieren. Wir haben in den letzten beiden Spielen den richtigen Weg eingeschlagen und wollen diesen verfolgen - egal wer da kommt“, betont Matthias Wacker.

Der vom Trainer angesprochene Weg führt in erster Linie über das Tempospiel zum Sieg. In den letzten beiden Partien fielen gut ein Drittel der Haaner Tore über schnelle Konter. „Wenn wir am Samstag eine ähnlich gute Leistung wie in den vergangenen Partien zeigen, schlagen wir Garath“, erklärt Wacker.

Der Zeitpunkt für die Partie ist aus Haaner Sicht günstig. Denn der GSV steht mit dem Rücken zur Wand, belegt aktuell den neunten Tabellenplatz. Ab Rang sechs abwärts sind die Teams dicht gestaffelt - allein drei Mannschaften haben 13:9 Punkte, einschließlich Garath. Um dem drohenden Abstiegsplatz zu entkommen, müssen die Düsseldorferinnen unbedingt siegen. Die Unitas hingegen kann befreit aufspielen und ihr Selbstvertrauen weiter stärken.

 

17.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (01.03.2011)

Unitas nimmt in der Verbandsliga erneut Fahrt auf

VON JUSTIN DÜBER
 
(RP) Unitas Haan/Hildener AT – HSV Solingen Gräfrath III (Frauen) 27:17 (14:8).

Die Unitas-Handballerinnen haben ihre Rechnung beglichen. In der Hinrunde war Solingen noch das erste Team, dass den Haanerinnen das Wasser reichen konnte und ein 26:26-Unentschieden holte. Jetzt aber dominierte die Mannschaft von Matthias Wacker deutlich über den Tabellennachbarn. Die Unitas hat aus dem Hinspiel gelernt, setzte den Hebel an den richtigen Stellen an und ging mit einem ordentlichen Schuss Selbstvertrauen vom Parkett. "Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Leistung. Wir haben eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Begegnungen gezeigt", lobte Wacker.

Die Solingenerinnen legten im Hinspiel ihre Schwachstellen deutlich offen. Dazu zählte neben der schwachen Rückwärtsbewegung auch die Fokussierung des gesamten Spielgeschehens auf den Rückraum um Torgarantin Julia Spitzer. "Ich wusste: Wenn wir den Rückraum in den Griff bekommen, dann kommt bei Gräfrath nicht mehr viel", so Wacker. Die Haaner Deckung stand kompromissloser als im Hinspiel, trat im richtigen Moment heraus, um die Parallelpässe zu unterbinden – und ohne das nötige Tempo versank der Solinger Rückraum damit in der Bedeutungslosigkeit. Die Unitas-Handballerinnen, die ohnehin regelmäßig den schnellen Konter trainieren, ernteten nun die Früchte ihrer Arbeit. Zehn Tempogegenstöße fanden sich nach der Partie in der Statistik – die sonst so häufig durch Fehlpässe vergebenen Konter blieben hingegen aus.

Auch wenn das Endergebnis mehr als deutlich ist, dominierten zu Beginn der Partie noch die Gäste. Bis zum 3:4 (11.) lagen die Haanerinnen im Rückstand. Doch mit zehn Toren in Folge übernahm die Unitas das Kommando. Zur Pause führten sie mit 14:8.

"Bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit war ich mir sicher, dass wir das Ding nach Hause fahren", erklärte Matthias Wacker. Und der Trainer behielt recht. Haan baute den Vorsprung auf 19:10 (40.) aus. Weil sich die Gastgeberinnen eine kurze Phase mangelnder Konzentration und schwacher Abschlüsse leisteten, kam der HSV noch einmal auf 22:16 (53.) heran, wurde jedoch nie wirklich gefährlich. "Wir haben uns gut auf Solingen eingestellt und eine gute Leistung gezeigt", bilanzierte der Unitas-Trainer zufrieden.

Erwartungsgemäß unterlag der RSV Mülheim dem Neusser HV – mit 19:36 sogar deutlich. Die Konsequenz: Die Haanerinnen belegen nun wieder den zweiten Tabellenplatz. Positive Kunde kam zudem von Torfrau Daniela Petsch, die sich in der vorletzten Partie am Knie verletzte – sie wird nach Karneval wieder ins Geschehen eingreifen. Ihre Meniskusverletzung will die Keeperin nach der Saison in Ruhe auskurieren.

Unitas: Hölscher – Wagner (6), Fischer (5), Zieris (3), Fürst (3), Stemmler (3/2), Limberg (2/1), Koschmieder (2/1), Zeller (1), Kowalewski (1), Klein (1), Falke.

 

Quelle: Rheinische Post (25.02.2011)

Matthias Wacker erwartet enge Partie

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT - HSV Gräfrath III (Frauen).

Nach drei Partien ohne Punkt holten die Unitas-Handballerinnen letzten Samstag in der Verbandsliga endlich wieder einen Sieg. Nun empfangen die Haanerinnen den Tabellennachbarn. . Die Spätschicht am Sonntag (18 Uhr, Dr.-Ellen-Wiederhold-Halle) sieht Matthias Wacker unter zwei Aspekten. „Gräfrath ist vielleicht zum jetzigen Zeitpunkt genau der richtige Gegner, um aus dem Tief endgültig herauszukommen“, so der Trainier.

Mit dem neu getanktem Selbstvertrauen aus der Partie gegen Lintorf soll sein Team den Gästen die Stirn bieten. Auf der anderen Seite tat sich die Unitas mit dem Aufsteiger und aktuellem vierten noch nie leicht. „Auch im Hinspiel habe ich nicht mit einer so knappen Partie gerechnet“, sagt Wacker. Da trennten sich die Kontrahenten mit einem Unentschieden. Die Haaner 6:0-Deckung agierte zu zaghaft, ließ dem Solinger Rückraum viel durchgehen.

„Aus dem Hinspiel haben wir in jedem Fall gelernt und werden es am Sonntag besser machen.“, erklärt Wacker. So soll neben einer kompakteren Deckung der Tempogegenstoß, der zuletzt gegen Lintorf sehr erfolgreich war, den Sieg sichern. Sollten allerdings die Solingerinnen gewinnen, ziehen sie nach Punkten mit der Unitas gleich - und wegen des direkten Vergleiches würde die Unitas weiter abrutschen.

Die Fans können sich auf eine enge Partie freuen. Denn erst vor zwei Wochen verlor Gräfrath gegen Spitzenreiter Neuss nur mit 24:25.

  

16.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (22.02.2011)

Außen Simone Fürst steht im Unitas-Tor

VON JUSTIN DÜBER

TuS Lintorf - SG Unitas Haan/Hildener AT (Frauen) 16:21 (7:9).

Nach drei Niederlagen in Folge holten die Unitas-Handballerinnen den zweiten Sieg in 2011. Gegen das Verbandsliga-Schlusslicht Lintorf ließ die Mannschaft von Matthias Wacker von Beginn an nichts anbrennen und erlangte ein Stück des alten Selbstbewusstseins zurück. Die alten Schwächen, namentlich technische Fehler und eine schlechte Chancenverwertung, sind jedoch noch nicht abgestellt.

„Im Vergleich zu den letzten Partien, besonders zum Pokalspiel gegen Garath, hat das Team eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt“, war Mattias Wacker zufrieden. Die Forderung des Trainers, sich auf alte Stärken, besonders den schnellen Gegenstoß zu besinnen, trug Früchte. Rund die Hälfte der Tore fiel nach Kontern - die Haanerinnen sind also auf dem Weg zurück zum Handball der schnellen Gangart. Andere Forderungen erfüllte die Truppe aber nicht ganz. „Technische Fehler, auch vergebene Gegenstöße durch Fehlpässe, schmälern die Leistung etwas“, kritisierte Wacker. Doch die Unitas Haan fuhr zwei Punkte ein und dominierte die Partie über den gesamten Spielverlauf.

Schnell führten die Gäste mit 5:1(10.), versäumten es aber, sich weiter abzusetzen. Lintorf kam bis auf 5:6 heran und hielt den Rückstand bis zum Halbzeitpfiff konstant bei ein bis zwei Toren. Ab der 15. Minute zwang zudem eine Knieverletzung von Torfrau Daniela Petsch den Trainer, eine Feldspielerin zwischen die Pfosten zu stellen. Simone Fürst erledigte diesen Job so souverän, wie es einer Feldspielerin eben möglich ist.

Im zweiten Durchgang baute Haan den Vorsprung aus. „Auch wenn wir das Spiel eindeutig dominierten und Lintorf nie wirklich gefährlich war, war ich mir auf Grund der vergangenen Leistungen erst sehr spät sicher, dass wir die zwei Punkte holen“, erklärte Wacker. Die 17:10-Führung (45.) bedeutete eine Vorentscheidung. Danach fuhren die Haanerinnen die Partie routiniert nach Hause.

Auch wenn das Ergebnis stimmt und eine Leistungssteigerung zu sehen ist, befindet sich das UnitasTeam noch weit entfernt von seiner Topform. „Beim Selbstvertrauen fehlt es an allen Ecken und Enden. Uns fehlt die Zielgerichtetheit, der Zug zum Tor“, bilanzierte Wacker. Nächsten Sonntag wartet das Derby gegen den Tabellennachbarn Gräfrath - eines von zwei Teams, die in der Hinrunde gegen die Haanerinnen nicht den Kürzeren zogen.

Unitas: Petsch - Wagner (5), Fischer (4), Limberg (3), Fechner (3), Koschmieder (2), Fürst (1), Kowalewski (1), Gerhard (1), Stemmler (1/1), Zieris, Klein, Falke.
 

Quelle: Rheinische Post (18.02.2011)

Unitas-Team gibt Trainer Wacker Rätsel auf

VON JUSTIN DÜBER

TuS Lintorf - SG Unitas Haan/Hildener AT (Frauen).

Nach drei Niederlagen in Folge und einer abgebrochenem, aber mindestens ebenso glanzlosen Pokalbegegnung stecken die Unitas-Handballerinnen in der Krise. Der kommende Gegner kommt in dieser Situation durchaus gelegen - doch die Gefühle sind zugleich zwiespältig. Denn beim Verbandsliga-Schlusslicht Lintorf hat die Unitas morgen (16.15 Uhr. Schulzentrum) zum wiederholten Male die Chance, sich von den Problemen zu lösen, die mittlerweile fast Alltag sind.

„Auch im Pokalspiel in Garath hatten wir dieselben Probleme wie in den letzten Meisterschaftsbegegnungen“, weiß Matthias Wacker. Die Abwehr stand zwar gut, ließ in 45 Minuten nur zehn Tore zu, doch im aufgebauten Angriff blieben einige Wünsche offen. Die Haanerinnen konnten sich auch nach mehreren Experimenten in Aufstellung und Spielweise nicht auf die offensiven Deckungsflügel des Garather SV einstellen. Technische Fehler taten ein Übriges. „Unser Selbstbewusstsein ist auch als Folge des Pokalspiels im Keller“, so der Trainer.

Lintorf fuhr bisher nur einen Sieg ein - gegen den Mitabstiegskandidaten Merscheid. Die Solingerinnen wiederum bezwang vor zwei Wochen die Unitas. „Im Moment ist das Hinspiel das einzige was für uns spricht.“, weiß Wacker. Das wiederum spricht eine deutliche Sprache. Seinerzeit triumphierten die Haanerinnen mit 40:19 über Lintorf. Da die Mannschaft ähnlich besetzt wie im Hinspiel, gibt es keine Ausreden. Für die Unitas gilt vielmehr das Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“. Doch der Trainer rechnet durchaus mit zwei Möglichkeiten. „Entweder spielen wir uns den Frust vom Leib oder wir erreichen einen neuen Tiefpunkt“, sagt er. Und bleibt dabei eine Einschätzung der eigenen Siegchancen schuldig.

  

3.Runde Kreis-Pokal

Quelle: Rheinische Post (18.03.2011)

Unitas schlägt Garath auch im Kreispokal

Garather SV - SG Unitas Haan/Hildener AT (Frauen) 18:27(11:12).

(jdr) Erwartungsgemäß triumphierte die Unitas innerhalb von drei Tagen ein zweites Mal über den Liga-Rivalen und zog in die vierte Runde des Kreispokals ein. Auch wenn das Team von Matthias Wacker dünner besetzt war und die spielerische Dominanz erst spät in der Partie zum Ausdruck kam, war der Trainer zufrieden. „Wir haben uns gut verkauft und uns angesichts der Ausfälle gut aus der Affäre gezogen.“, erklärt Wacker. Der Ausfall von Elke Wagner und Svenja Fischer (beide krank) zeigte sich deutlich in der Spielweise - Haan fand nicht so schnell zum Torerfolg. Zur Pause war das Pokalduell noch offen. Im zweiten Durchgang drehte die Unitas auf. Garath ließ die Gäste unmotiviert davonziehen. 15 Minuten vor dem Ende lagen die Haanerinnen mit acht Toren in Front und brachte die Partie danach sicher nach Hause. In der nächsten Runde trifft das Wacker-Team nun auf den abstiegsgefährdeten Ligakonkurrenten TuS Lintorf.
 

Quelle: Rheinische Post (17.02.2011)

Schiri bricht Pokalduell der Unitas vorzeitig ab

Garather SV - SG Unitas Haan/Hildener AT (Frauen).

(jdr) Ein unschönes und jähes Ende nahm die Begegnung der beiden Verbandsliga-Rivalen in der dritten Runde des Kreispokals. In der 45. Minute kam es während eines Haaner Angriffs zum Zusammenstoß zweier Handballerinnen. Der Unparteiische ließ das Spiel zunächst weiterlaufen. Doch die Verletzung der Garatherin war schwerer als im ersten Moment vermutet - der Notarzt musste kommen. Danach brachen die Schiedsrichter die Partie beim Stand von 10:10 ab.

Zu diesem Zeitpunkt war der Ausgang der Pokalbegegnung noch vollkommen offen. Phasenweise fiel über 13 Minuten hinweg kein Tor. Die Unitas zeigte zwei Gesichter. Größtenteils präsentierte sich das Team von Matthias Wacker im Angriff einfallslos. Wie schon im letzten Meisterschaftsspiel ließen die Haanerinnen aber auch einige gute Ideen erkennen. Dann gelangen die Pässe an den Kreis und aus dem Rückraum fanden die Würfe den Weg in die oberen Ecken des Kastens. Abstimmungsschwierigkeiten im Passspiel und andere technische Fehler schmälerten die Gesamtleistung jedoch.

Jetzt müssen sich die beiden Kontrahenten auf einen Nachholtermin einigen. Dann erst fällt die Entscheidung, welches Team sich für die nächste Runde auf HVN-Ebene qualifiziert.
 

Quelle: Rheinische Post (12.02.2011)

Unitas trifft im Pokal auf Garath

VON JUSTIN DÜBER

(RP) Garather SV – SG Unitas Haan/Hildener AT (Frauen).

Nach drei Niederlagen in Folge bekommen die Unitas-Handballerinnen am Montag (20.30 Uhr, Kobi-Gymnasium, Theodor-Litt-Straße 2) gleich in doppelter Hinsicht die Chance zur Wiedergutmachung. Denn die Haaner treten in der dritten Runde des Kreispokals beim Verbandsliga-Rivalen Garather SV an. Für die Unitas ist es die Möglichkeit, Revanche zu nehmen für die unglückliche Hinspielniederlage und damit zugleich die Chance, neues Selbstvertrauen zu tanken.

"Unser Selbstvertrauen ist im Keller. Wir haben überall Defizite und kämpfen an vielen Baustellen. Die ungünstigen Trainingsbedingungen sind auch nicht gerade förderlich", berichtet Matthias Wacker. Denn aufgrund der Sanierungsmaßnahmen bleibt die Halle an der Adlerstraße für die nächsten Monate gesperrt. Außerdem bemängelt der Unitas-Coach die geringe Trainingsbeteiligung und sieht das als einen möglichen Grund für das aktuelle Tief. "Viele hinken der Leistung, zu der sie eigentlich fähig sind, hinterher."

Auf den Gegner wollen sich Team und Trainer nicht konzentrieren. Denn die Niederlage in der Hinrunde war mit 17:20 alles andere als deutlich. Und die Haanerinnen besitzen durchaus die spielerischen Mittel, Garath zu schlagen – das deuteten sie im ersten Vergleich zumindest an. Allein das Pech vor dem Tor und die Unsicherheiten im Passspiel in der Schlussphase verhinderten einen Erfolg der Unitas.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf richtet Wacker seinen Blick auf die eigene Mannschaft und die eigenen Baustellen und lässt eine spezielle Vorbereitung auf den Kontrahenten vorerst außer Acht. "Wir haben in dieser Partie die Chance, etwas befreiter aufzuspielen. Im Idealfall können wir den Kopf auch für das nächste Ligaspiel freibekommen. Ein Sieg ist jetzt, gerade in dieser Situation, enorm wichtig", weiß Matthias Wacker.

 

15.Spieltag

Spielfrei, da der TuS Erkrath die Mannschaft zurückgezogen hat. 
 

14.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (08.02.2011)

Auch das Wacker-Team zieht in Merscheid den Kürzeren

VON JUSTIN DÜBER

Merscheider TV - SG Unitas Haan/Hildener AT (Damen) 23:22 (11:9).

Die Topteams der Handball-Verbandslig zeigen Schwäche. Nach dem RSV Mülheim gab nun auch die Unitas Haan beim Abstiegskandidaten TV Merscheid beide Punkte ab. Für die Unitas ist es bereits die dritte Niederlage in Folge und bedeutet den Abschied vom zweiten Tabellenplatz. Obgleich das Ergebnis inakzeptabel ist, zeigte das Team spielerisch eine Leistungssteigerung zur Vorwoche. „Es war eine unglückliche Niederlage“, betonte Christoph Wacker. Der Trainer wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Der Einsatz habe gestimmt und auch die spielerischen Mittel waren vorhanden. Doch weil die Solingerinnen konsequent technische Fehler erfolgreich zum Tempogegenstoß nutzten, verlor die Unitas erneut zwei wertvolle Zähler. Merscheid dagegen feierte den dritten Sieg in Folge. Dabei mussten die Solingerinnen kurzfristig auch auf Ersatz-Torhüterin Wiebke Hamann verzichten. Als Notlösung wechselte Feldspielerin Mareike Müller zwischen die Pfosten - und avancierte zur überragenden Kraft.

Über einen langen Zeitraum hinweg gestalteten die Kontrahenten die Begegnung offen - einzig in der Schlussminute hatte Merscheid die Nase vorn. Zu Beginn führten meist die Gastgeberinnen. Haan egalisierte noch einmal zum 7:7 (21.), ehe sich Mülheim zur Pause auf 11:9 absetzte. „Jeden kleine Fehler hat Merscheid konsequent mit einem Gegenstoß bestraft - und das trotz unser guten Rückwärtsbewegung“, haderte Wacker.

Das Gespräch in der Kabine brachte keine Besserung. Auch die zweite Halbzeit war von Fehlern der Unitas und einfachen Solinger Toren gekennzeichnet. Doch hin und wieder ließen die Haanerinnen ihr Potenzial aufblitzen, spielten schöne Treffer heraus und lagen zwölf Minuten vor dem Ende mit 19:20 vorne. „Die Schlussphase war sehr unglücklich“, bilanzierte Matthias Wacker. Als es Sekunden vor dem Abpfiff 22:22 stand, kam es zum Freiwurf für Merscheid. Die Unitas beschränkte ihre Abwehr auf einen kleinen Bereich. Die Solingerinnen trugen den Ball schnell durch die Reihe, die Außenspielerin kam zum Wurf - und traf.

„Ich bin total begeistert. Das war mit die beste Saisonleistung“, jubelte MTV-Trainer Lotfi Jeddi. „Im Vergleich zum letzten Spiel haben wir uns deutlich verbessert und zum Teil unsere alte Leistung wiedergefunden. Wir wissen außerdem, woran es gelegen hat und können daran arbeiten“, verwies Wacker dagegen auf die Fehler im aufgebauten Angriff. Da Tabellennachbar Mülheim deutlich mit 28:16 über den bisher sieglosen TuS Lintorf gewann rutschte die punktgleiche Unitas aufgrund der Tordifferenz auf Rang drei ab.

SG Unitas/HAT: Petsch - Wagner (8/4), Fürst (5), Fischer (4), Limberg (2/1), Kowalewski (1), Stemmler (1), Zeller (1), Zieris (1), Koschmieder, Gerhard, Klein.
 

Quelle: Rheinische Post (05.02.2011)

Unitas tritt beim Favoritenschreck an

VON JUSTIN DÜBER

Merscheider TV - SG Unitas Haan/Hildener AT (Damen).

Nach drei Niederlagen in Folge erwartet die Unitas-Handballer die Partie beim Abstiegskandidaten Merscheid (Sonntag, 14.45 Uhr). Bis vor einer Woche galt das Team noch als Aufbaugegner - dann aber bezwang Merscheid den Verbandsliga-Dritten Mülheim mit 21:16. „Das hätte keiner Merscheid zugetraut. Mülheim hat sicher gedacht, die Punkte seien sicher und hat die Kurve dann nicht mehr bekommen. Der RSV ist nicht das einzige Team dem das passiert“, kommentiert Matthias Wacker das unerwartet Ergebnis, das dem Unitas-Trainer durchaus gelegen kam: Denn dadurch behauptete die Unitas trotz der Niederlage gegen Huttrop Rang zwei.

Jetzt aber müssen die Haanerinnen selbst gegen den Überraschungssieger ran. Wacker sieht den Merscheider Coup als Bestätigung einer Regel an, die er schon länger in der Liga beobachtet. „Es ist einfach so, dass die Mannschaft gewinnt, die den größeren Siegeswillen zeigt und am meisten investieren will. Leistungsmäßig sind die Teams nicht so weit auseinander wie die Tabelle vermuten lässt“, so der Coach. Nach seiner Einschätzung kann jeder jeden schlagen, deshalb betrachtet er die kommende Aufgabe als eine Partie ohne Favorit - vor allem nach den zuletzt schwachen Auftritten seiner Truppe.

Ungeachtet der Misserfogle und der Ausfälle im Rückraum vertraut Wacker seinem Team. „Wenn wir unser Leistungsniveau wieder finden dann schlagen wir Merscheid“, stellt er klar. der Trainer erwartet eine „eindeutige Reaktion“ von seiner Mannschaft. Sollte das gelingen, bedeutet dass zwei wichtige Punkte und einen Schritt hin zum alten Selbstbewusstsein - die Unitas hat es selbst in der Hand.
 

1.Runde WHV-Pokal

Quelle: Rheinische Post (31.01.2011)

Wacker-Team agiert im Pokal zu hausbacken

VON BIRGIT SICKER

SG Unitas Haan/Hildener AT - TV Strombach (Damen) 30:37 (10:19).

Nur zwei Tage nach dem schwachen Verbandsliga-Auftritt gegen Huttrop schieden die Unitas-Handballerinnen in der ersten Runde des WHV-Pokals sang- und klanglos gegen den Oberligisten Strombach aus. Nach Heike Limberg (verletzt) und Steffi Stemmler (krank) fiel kurzfristig auch Miriam Foltmer aus, die beim Aufwärmen mit dem Fuß umknickte. Der Rest der Mannschaft leistete nur phasenweise energische Gegenwehr, ließ sich letztlich immer wieder vom schnellen Strombacher Spiel überrollen.

Nach vier Minuten sahen sich die Haanerinnen bereits mit 0:5 im Rückstand. Erst ein Siebenmeter von Elke Wagner zum 1:5 brach den Bann (5.). Immerhin schaffte es das Wacker-Team, in den nächsten fünf Minuten auszugleichen: Erst parierte Brigitte Hölscher einen Siebenmeter, dann traf Ute Zeller zum 6:6. Als Juliane Koschmieder ihre Farben per Siebenmeter sogar mit 7:6 (14.) in Front brachte, schien die Partie wieder offen. Doch das 8:7, das Koschmieder ebenfalls per Siebenmeter erzielte, war die letzte Haaner Führung. Denn danach übernahmen die Gäste erneut das Kommando, setzten sich über 12:8 auf 19:10 zur Pause ab.

In der zweiten Halbzeit mühten sich die Unitas-Handballerinnen zwar redlich, doch im Angriff ließen sie den konsequenten Zug zum Tor vermissen, in der Abwehr fehlte es immer wieder an der nötigen Übersicht - und es mangelte an Cleverness. Zwar brachte Christina Klein ihre Farben per Tempogegenstoß noch einmal auf 22:26 heran, doch damit hatten die Haanerinnen ihr Pulver endgültig verschossen. Die Gäste spielten immer wieder ihre Schnelligkeit aus, um den deutlichen Vorsprung sicher über die Runden zu bringen. Der Unitas mangelte es dagegen an der Durchschlagskraft, zumal sich zur Pause mit Ute Zeller aus beruflichen Gründen eine weitere Rückraum-Akteurin vorzeitig verabschiedete.

Unitas: Hölscher, Petsch - Wagner (9/3), Kowalewski (1), Zeller (2), Zieris (1), Koschmieder (3/2), Fechner (4), Fürst (1), Gerhard (1), Klein (2), Fischer (6).
 

Quelle: Rheinische Post (28.01.2011)

Unitas mit Doppelschicht

Heute Abend wollen die Haaner Handballerinnen in der Verbandsliga den Ausrutscher in Mühlheim wieder wettmachen. Am Sonntag folgt im Pokal die Kür gegen den Oberligisten Strombach.

Stefanie Stemmler (l.) und Simone Fürst fehlen verletzungsbedingt. RP-Foto: Anja Tinter

VON JUSTIN DÜBER

...

Im Pokalduell gegen den TV Strombach hat die Unitas dagegen nur Außenseiterchancen. Die Gäste rangieren zurzeit im oberen Drittel der Oberliga. „Diese Mannschaft ist schon eine Hausnummer. Aber in der Vorbereitung haben wir auch schon gegen ähnliche Teams gut ausgesehen. Vielleicht können wir ja doch am Sieg schnuppern“, hofft Matthias Wacker.

Für beide Begegnungen steht dem Unitas-Trainer aber nur ein begrenzter Kader zur Verfügung. Mittelfrau Heike Limberg ist ebenso wie Steffi Stemmler und Simone Fürst verletzt. Keine optimalen Voraussetzungen also für ein Wochenende, das die Unitas wieder in die alte Erfolgsspur bringen könnte.

 

13.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (31.01.2011)

ABPFIFF

In der Breite fehlt es an Klasse

Zu Jahresbeginn ließen die Handballerinnen der SG Unitas Haan/Hildener AT mit dem Sieg über den Titelfavoriten Neusser HV aufhorchen. Der Coup bedeutete zugleich den Sprung an die Verbandsliga-Spitze. Inzwischen aber landete die Mannschaft von Matthias Wacker hart auf dem Boden der Realität. Der Trainer erkannte nach den Niederlagen gegen den Dritten RSV Mülheim und den Neunten DJK Winfried Huttrop: „Wir haben zwar eine gute erste Sechs, aber dahinter klafft ein Loch.“ Im Pokalduell gegen den Oberligisten TV Strombach traten die Lücken, die der Ausfall von Heike Limberg und Steffi Stemmler im Rückraum hinterließ, offen zutage. Dem Haaner Team mangelte es zudem an der notwendigen Schnelligkeit - körperlich, aber auch mental. So schaltet die Unitas viel zu langsam von Abwehr auf Angriff und umgekehrt um. Einfache Tore sind deshalb rar und die leichten Gegentreffer treffen ins Mark. „Wir müssen die zweite Reihe leistungsmäßig näher heranführen“, weiß Wacker, dass noch viel Arbeit wartet.

BIRGIT SICKER

 

Technische Fehler im Überfluss

Die Niederlage gegen den Verbandsliga-Neunten Huttrop hatten die ambitionierten Unitas-Handballerinnen nicht auf der Rechnung. Ihr Glück: Weil Verfolger RSV Mülheim ebenso überraschend gegen den Vorletzten Merscheid verliert, bleiben sie vorerst auf Rang zwei.

Viel zu selten setzten sich die Haanerinnen - wie hier Denise Fechner - energisch durch.
RP-Foto: Olaf Staschik

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT - DJK Winfried Huttrop (Damen) 20:22 (12:8).

Die Unitas steckt in der Krise, denn nach der Niederlage gegen den Dritten Mülheim verloren die Haanerinnen am Freitag auch das Verbandsliga-Duell gegen Huttrop. Die überaus unschöne Heimpartie war gekennzeichnet von technischen Fehlern auf beiden Seiten und mangelndem Verantwortungsgefühl der Unitas. Über weite Strecken dominierte Haan, versäumte es aber, den Sack zuzumachen und - kassierte die Quittung dafür.

„Für die Leistung heute gibt es keine Ausrede. Mit dem Ergebnis - auch in der Art und Weise - habe ich nicht gerechnet“, wirkte Matthias Wacker resigniert. Eine mögliche Entschuldigung ließ der Trainer nicht gelten. Zwar fielen mit Heike Limberg und Steffi Stemmler beide Mittelfrauen aus - und die Personallücke machte sich bemerkbar -, trotzdem nannte der Coach Huttrop schlagbar. „Heute ist kein echtes Rückraumspiel zustandegekommen. Es konnte keiner die Lücke füllen - es wollte aber auch niemand“, legte er den Finger in die Wunde. Es kamen zu wenig Würfe aus der zweiten Reihe, um Druck aufzubauen. Ausnahme war Elke Wagner, die aber auch eine Vorliebe fürs Aluminium entwickelte.

Wagner eröffnete mit einem lockeren Treffer aus dem Lauf die Partie und förderte die Schwäche der Torhüterin zutage: die oberen Ecken. Obgleich Wagner und Heike Gerhard im Rückraum diese Chance erkannten, scheiterten sie und ihre Kolleginnen unnötig oft an der Schlussfrau. Die Unitas führte zwar mit 4:1 (8.), vergab bis dahin aber schon vier Tempogegenstöße durch einfache Fehlpässe. Einzig weil Huttrop die Negativstatistik der technischen Fehler anführte, lagen die Gastgeberinnen zunächst mit 5:3 (10.) vorn, kassierten aber mit dem 6:6 (16.) den ersten Ausgleich. Die Seitwärtsbewegung der Gäste verlief fast im Zeitlupentempo, was den Haaner Außen Traumwinkel verschaffte - die sie konsequent verschenkten. Zur Pause lag die Unitas aber noch mit 12:8 vorne.

Nach dem Wiederanpfiff folgten jedoch 18 Minuten mit nur zwei Haaner Toren. Huttrop egalisierte zum 14:14 (45.) und übernahm mit 17:16 (50.) das Kommando. Während sich bei der Unitas Fehlwürfe und -pässe sowie andere technische Fehler häuften, steigerte Huttrop sein Tempo und verbesserte die Torausbeute. Beim 19:20-Rückstand (58.) hatte die Unitas die letzte Chance zum Ausgleich - und vergab sie durch einen Fehlpass.

Die Haanerinnen erwischten einen rabenschwarzen Tag. Die Leistung war eines Tabellenführers, eines Zweiten und auch der Verbandsliga insgesamt nicht würdig. Aber Matthias Wacker sah auch das Positive: „Wir wissen woran es gelegen hat, haben das auch schon im Spiel angesprochen - es muss nur noch umgesetzt werden.“

Unitas: Petsch, Hölscher - Wagner (8/2), Fischer (3), Zeller (2), Foltmer (2), Fürst (2), Gerhard (1), Koschmieder (2/2), Klein, Kowalewski, Zieris.

Quelle: Rheinische Post (31.01.2011)

 

Quelle: Rheinische Post (28.01.2011)

Unitas mit Doppelschicht

Heute Abend wollen die Haaner Handballerinnen in der Verbandsliga den Ausrutscher in Mühlheim wieder wettmachen. Am Sonntag folgt im Pokal die Kür gegen den Oberligisten Strombach.

Stefanie Stemmler (l.) und Simone Fürst fehlen verletzungsbedingt. RP-Foto: Anja Tinter

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT - DJK Winfried Huttrop (Damen).

Ein Leistungseinbruch in der Partie gegen den Tabellennachbarn RSV Mülheim sorgte vergangenen Sonntag bei den Unitas-Handballerinnen für lange Gesichter. Dieses Wochenende hat die Mannschaft von Matthias Wacker jedoch gleich zweimal die Chance zur Wiedergutmachung. Heute muss gegen Huttrop (20.30 Uhr) in der Meisterschaft ein Sieg her - aufgrund der Sanierung der Halle Adlerstraße steigt die Partie in der Halle Walderstraße. Am Sonntag (16.30 Uhr) können die Haanerinnen in der ersten Runde des WHV-Pokals gegen den Oberligisten TV Strombach als Außenseiter befreit aufspielen, sind aber nicht chancenlos. Diese Begegnung beginnt um 16.30 Uhr in der Hildener Dr. Ellen-Wiederhold-Halle.

„Gegen Huttrop haben wir uns noch nie mit Ruhm bekleckert“, berichtet Matthias Wacker. Besonders mit dem harten, körperbetonten Deckungsverhalten haben die Haanerinnen ihre Probleme - so auch schon im Hinspiel, das sie allerdings mit 23:19 gewannen. Lange war das Spiel ausgeglichen, dann sicherten einige schnelle Vorstöße der Unitas den Sieg. „Auch am Freitag muss der Tempogegenstoß das adäquate Mittel zum Sieg sein“, fordert Wacker.

Den Punktverlust in Mülheim hat die Mannschaft im Eilverfahren nachbereitet. „Wir haben nicht die Zeit, lange über die Niederlage nachzudenken. Beim nächsten Spiel muss schlicht die Einstellung wieder stimmen. Dann werden wir sehen, wo wir wirklich stehen“, betont Wacker. Denn die Unitas steht unter starkem Erwartungsdruck. Huttrop ist mit acht Punkten nur einen Zähler vom Abstiegsplatz entfernt - gegen dieses Team müssen die Haanerinnen punkten.

Im Pokalduell gegen den TV Strombach ...

Für beide Begegnungen steht dem Unitas-Trainer aber nur ein begrenzter Kader zur Verfügung. Mittelfrau Heike Limberg ist ebenso wie Steffi Stemmler und Simone Fürst verletzt. Keine optimalen Voraussetzungen also für ein Wochenende, das die Unitas wieder in die alte Erfolgsspur bringen könnte.
 

12.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (25.01.2011), Fehler korrigiert

Bittere Enttäuschung

Die Verbandsliga-Handballerinnen der Unitas Haan verlieren überraschend in Mülheim. Dagegen baut der neue Spitzenreiter Neusser HV seinen Vorsprung durch einen Sieg auf drei Punkte aus.

Matthias Wacker beklagte vor allem die Art und Weise, wie seine Mannschaft vom Anpfiff an gewohnte Tugenden vermissen ließ. RP-Foto: Archiv/Staschik

VON JUSTIN DÜBER

RSV Mülheim - SG Unitas Haan/Hildener AT (Damen) 27:21 (16:8).

Nach dem überraschenden Sieg über den damaligen Verbandsliga-Spitzenreiter Neuss verbuchte die Unitas jetzt die erste echte Enttäuschung der Saison. Denn in Mülheim war Gastgeber RSV zweifellos das motiviertere Team. Die Unitas verlor die Begegnung sang- und klanglos. „Das Ergebnis - noch dazu in dieser Höhe ist eine riesige Enttäuschung“, stellte Matthias Wacker klar. Im Vorfeld hob der Unitas-Trainer den Siegeswillen der Mülheimerinnen deutlich hervor und warnte vor dem Kontrahenten - offensichtlich kam die Nachricht bei seiner Mannschaft nicht an. „Mülheim wollte um jeden Preis gewinnen. Wir wollten zwar auch siegen, aber ohne etwas dafür zu tun. Das war der Unterschied“, erklärte Wacker.

Gleich zu Beginn der Partie setzte sich Mülheim auf 5:0 ab (9.). Der RSV machte Tempo, startete früh und war vor dem Kasten konsequent. Gegenmaßnahmen der Unitas ließen zu wünschen übrig. Und das, obwohl der Trainer vor der Partie eine gute Rückwärtsbewegung als notwendige Grundlage zum Sieg benannte. Denn der starke Gegenstoß des RSV war Trainer und Team bekannt.

In der ersten Halbzeit zeigte die Unitas noch Überbleibsel der gewohnten Kampfeslust, kam auf 8:5 heran (17.). „Da keimte noch mal etwas Hoffnung auf“, so Wacker. Die Hoffnung trog: Fünf Mülheimer Tore in Folge zerstörten sie gleich wieder. Zur Pause war mit einem 8:16-Rückstand die Messe schon gelesen.

Im zweiten Durchlauf zeigten die Haanerinnen keine Verbesserungsansätze. Zwar kam die Unitas motiviert aus der Kabine, schloss zum 13:18 auf, verpasste aber immer wieder die Chance zur echten Aufholjagd. „Wir hätten heute noch zehn Stunden weiterspielen können. Es hätte sich nichts geändert.“, wirkte Wacker resigniert. Der Trainer zog Parallelen zum Duell gegen Neuss - diesmal aber stand die Unitas neben den Schuhen. „Genau wie wir in Neuss hatte Mülheim heute mehr Siegeswillen. Sie wollten gewinnen und auch etwas dafür tun“, betonte Wacker von neuem.

Da die Neusserinnen nach dem Erfolg über die HSG Radevormwald nun auch die DJK Winfried Huttrop mit 27:17 besiegten, übernahmen sie wieder die Tabellenspitze. Die Unitas behauptet nun Rang zwei mit drei Zählern Rückstand - und spürt den Atem von Verfolger RSV Mülheim, der nur noch zwei Punkte hinter der Unitas liegt.

SG Unitas Haan/Hildener AT: Petsch, Hölscher - Wagner (6/1), Zieris (4), Limberg (3/1), Fischer (3), Fürst (2), Klein (1), Zeller (1), Koschmieder (1/1), Gerhard, Kowalewski, Foltmer.
 

Quelle: Rheinische Post (22.01.2011)

Unitas will Spitze verteidigen

VON JUSTIN DÜBER

RSV Mülheim - SG Unitas Haan/Hildener AT.

Die Hinrunde schloss die Unitas mit einer Glanzleistung in Neuss ab. Zu Beginn der Rückrunde wartet jetzt der Drittplatzierte Mülheim. Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der RSV die Haanerinnen in der eigenen Halle - und war dort schon immer gefährlich. „Gerade zu Hause ist Mülheim ein unangenehmer Gegner. Dazu sind sie sicherlich hoch motiviert“, so Unitas-Trainer Matthias Wacker. Diese Motivation resultiert aus mehreren offen gebliebenen Rechnungen. Denn gegen die Unitas wusste Mülheim in drei Jahren der gegenseitigen Duelle noch nie zu glänzen.

Genau wie die Unitas leistete sich auch der RSV einen Ausrutscher gegen ein Team aus der unteren Hälfte der Handball-Verbandsliga. Während die Niederlage der Unitas mit 17:20 gegen Garath noch im Rahmen blieb, unterlag Mülheim dem DJK Winfried Huttrop deutlicher mit 14:20.

„Im Moment ist kein Team in der Liga wirklich stabil - mit Ausnahme von Neuss“, stellt Wacker fest. Ausgerechnet bei den Neusserinnen holte die Unitas zwei Punkte - und ist damit in der logischen Konsequenz klarer Favorit für das Spiel am Sonntag. „Uns als Favoriten zu bezeichnen, wäre zu hoch gegriffen. Wenn wir eine gute Leistung - ähnlich wie gegen Neuss - zeigen, dann gehören die Punkte uns. Vielleicht erwischt Mülheim aber auch einen ebenso guten Tag wie wir in Neuss“, will sich Matthias Wacker nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Um eine Niederlage zu verhindern, will der Trainer in erster Linie Tempogegenstöße der Gastgeberinnen verhindern. Denn bei einem Fehlschlag ist davon auszugehen, dass Neuss wieder die Spitze übernimmt, da das ambitionierte Team nur einen Zähler hinter den Haanerinnen liegt.

  

11.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (10.01.2011)

Unitas startet mit Sieg über Spitzenreiter Neuss ins neue Jahr

VON JUSTIN DÜBER

Neusser HV - SG Unitas Haan/Hildener AT (Damen) 24:25 (12:11).

Im Gipfeltreffen schaffte die Unitas eine Überraschung, denn die Haaner Handballerinnen bezwangen den bis dato ungeschlagenen Verbandsliga-Spitzenreiter Neuss. Damit unterstrich die Mannschaft von Matthias Wacker endgültig ihren Anspruch auf den Titel.

Das Team zeigte nur wenige Schwächephasen in der ersten Halbzeit. Elke Wagner und „Gitti“ Hölscher erwischten einen Glanztag. In der zweiten Halbzeit kompensierten die Gäste erfolgreich zwei verletzungsbedingte Ausfälle und sicherten sich mit einer runden Leistung den doppelten Punktgewinn. „Das Ergebnis macht die Liga wieder interessant. Um die Spannung zu erhalten war es wichtig, dass Neuss nicht ungeschlagen durch die Hinrunde zieht“, unterstrich Matthias Wacker. Im Vorfeld hielt der Unitas-Coach das Gerede um den möglichen ersten Platz und den daraus resultierenden Druck bewusst vom Team fern. Eine psychologische Maßnahme, die Früchte trug. „Die Reduzierung des Drucks hat gut getan. Für gewöhnlich können wir nicht wenn wir wirklich müssen - heute war es anders“, so Wacker.

Zu Beginn gestaltete sich die Partie offen. Nach dem 5:5 (14.) leiteten fünf torlose Minuten die schlechteste Phase der Unitas in der wichtigen Partie ein. Innerhalb kürzester Zeit spielten die Halben der vorgezogenen Neusser Verteidigerin den Ball gleich fünf Mal in Folge in die Arme. Beim 5:9-Rückstand drohte die Vorentscheidung. Wacker zog mit einer Auszeit die Notbremse. Die zeigte Wirkung: Haan kam wieder heran, lag zum Halbzeitpfiff nur noch mit 11:12 zurück.

Mit einem unkonventionellen, aber gekonnten Wackler war Barbara Ritzenhoff im zweiten Durchgang die Neusser Speerspitze. Der Druck im aufgebauten Angriff war zum großen Teil ihr zuzuschreiben, ebenso wie viele der Tore. Das Äquivalent auf Seiten der Unitas war Elke Wagner, die bei einer Glanzvorstellung in der zweiten Halbzeit keinen Ball neben den Kasten setzte, insgesamt zehn Mal traf.

Es waren 37 Minuten gespielt (15:15), als Wagner mit fünf Toren in Folge eine Haaner Dominanzphase einleitete. Eine offensive Neusser Abwehr begünstigte diese Treffer. Zusätzlich fand Trainer Wacker mit der Manndeckung ein adäquates Mittel gegen Hauptakteurin Ritzenhoff. Die Unitas setzte sich auf 16:19 (43.) ab, doch das Verletzungspech sorgte für Aufregung: Heike Limberg und Steffi Stemmler schieden beide angeschlagen aus. Das Team kompensierte den Verlust überaus erfolgreich. „Gerade wegen dieser Ausfälle ist der Sieg heute auch noch ein wenig höher anzusiedeln“, so Wacker. Als die Unitas mit 25:21 (28.) führte, machte dann die zurückgekehrte Steffi Stemmler den Sack zu. Neuss betrieb zwar noch etwas Ergebniskosmetik, die zwei Punkte jedoch gehörten der Unitas.

„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es am Ende doch noch so deutlich wird. In der Endphase haben wir zwar nicht vollends dominiert, aber der Sieg war in den letzten zehn Minuten nie gefährdet.“, freute sich Matthias Wacker. Als Konsequenz führt die Unitas jetzt die Tabelle an, bestritt aber bereits eine Begegnung mehr als Neuss. Nächste Woche ist spielfrei. Und dann beginnt die Rückrunde mit der Partie gegen den Drittplatzierten RSV Mülheim.

SG Unitas Haan/Hildener AT: Petsch, Hölscher - Wagner (10/2), Stemmler (6/2), Fischer (4), Limberg (3/1), Gerhard (1), Kowalewski (1), Zieris, Klein, Falke, Fürst.

Neusser HV: Helten - Ritzenhoff (9/4), Hoefig (4/1), Fischer (4) Henrichs (3), Wydra (2), Wypyrsczyk (2/2), Heinen, Garbe, Boeckers, Rambow


Quelle: Rheinische Post (07.01.2011)

Unitas im Gipfeltreffen Außenseiter

VON JUSTIN DÜBER

Neusser HV - SG Unitas Haan/Hildener AT

Für die Unitas-Handballerinnen gibt es im neuen Jahr keine Schonfrist. Die erste Partie in 2011 ist nach der kurzen Weihnachtspause gleich das Richtung weisende Verbandsliga-Gipfeltreffen beim Neusser HV. Der verlustpunktfreie Spitzenreiter empfängt am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Hammfeld) den Tabellenzweiten aus Haan, der bereits mit drei Minuszählern belastet ist. Die Partie ist nicht nur die erste im neuen Jahr, sondern auch die letzte der Hinrunde.

„Ich bin mir nicht sicher, wie sich die Pause auswirken wird. Wir hatten vor Weihnachten eindeutig einen Lauf, aber auch die Neusserinnen standen voll im Saft“, erklärt Unitas-Trainer Matthias Wacker, der gespannt ist, welches Team zuerst seinen Rhythmus findet: „Wer besser startet, hat klare Vorteile.“ Ein Sieg in Neuss ist für die Haanerinnen wohl die letzte Chance, um noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Matthias Wacker weiß natürlich um die große Bedeutung der Begegnung, setzt aber auch noch andere Prioritäten: „Wir wollen attraktiven und temporeichen Handball bieten und zeigen, dass auch der Spitzenreiter schlagbar ist.“ Das Duell sei eine Standortbestimmung, für den Erhalt der Aufstiegschance, aber auch für das Team selbst - um zu zeigen, wozu man nach drei Jahren Verbandsliga fähig ist. „Nach dem Spiel kann man sich dann vielleicht über die Tabelle unterhalten“, so Matthias Wacker.

Die Unitas-Handballerinnen sehen sich am Samstag erstmals in dieser Saison nicht in der Favoritenrolle. Eine ungewohnte Situation, die der Mannschaft womöglich hilft. „Wir können unbekümmert aufspielen, haben nichts zu verlieren. Der Respekt, aber auch der Siegeswille ist da“, betont der Unitas-Coach.

 

10.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (13.12.2010)

Unitas geht mit Sieg in die Weihnachtspause

VON JUSTIN DÜBER

Fortuna Düsseldorf - SG Unitas Haan/Hildener AT (Damen) 18:23 (9:13).

Mit der „vielleicht besten Leistung der Saison“ geht die Unitas in die Weihnachtspause. in Düsseldorf dominierten die Haanerinnen die Verbandsliga-Partie ab Mitte der ersten Halbzeit, fuhren den Sieg dann routiniert nach Hause und setzten so die Erfolgssserie fort. Matthias Wacker schreibt den überzeugenden Auftritt einer aggressiven Deckung und dem Siegeswillen von der ersten Sekunde an zu.

„Die Grundlage war eine Deckung, wie ich sie mir schon lange gewünscht habe: aggressiv und schnell“, erfreut sich Wacker an der Leistung seines Teams. Der 6:0-Verbund stand eng und war flink auf den Beinen. Immer wieder gingen die Haanerinnen aggressiv auf die Ballführende heraus, lösten dabei auch mal die Position auf, schlossen aber gleich darauf auch schon wieder die Lücke - eine Bilderbuch-Deckung. Mit den 18 Gegentreffern sind Trainer und Team zufrieden.

„Gerade in den ersten Minuten hat den Fortunen unsere Deckung gar nicht geschmeckt“, erkannte Wacker. Der Deckung und einer ungewohnt hohen Kampfbereitschaft der Unitas schreibt der Trainer den guten Start zu. „Die Fortuna war schon immer ein Gegner, bei dem es emotional zugeht. Heute wollten wir von Anfang an gewinnen. Dass war wohl der Grund für unseren ungewohnt guten Start“, so Wacker.

In den ersten 15 Minuten war die Partie ausgeglichen. Dann setzte sich die Unitas innerhalb weniger Minuten von 5:4 (13.) auf 8:4 (16.) ab. Von diesem Zeitpunkt an hielten die Gäste nicht nur den Vorsprung, sondern bauten ihn zeitweilig sogar weiter aus. Nach der 13:9-Pausenführung lagen die Haanerinnen mit 17:10 (38.) vorne. „Dass es so deutlich wird, damit habe ich nicht gerechnet. Ab der Pause war ich mir aber sicher, dass die Punkte uns gehören“, so Wacker. Dabei spielte die Fortuna der Unitas in die Karten. Denn die Gastgeberinnen versuchten krampfhaft, der Partie ihren Stempel aufzudrücken und erzwangen viele Tempogegenstöße - doch die verliefen durch Fehlpässe und einer gute Rückwärtsbewegung der Unitas oftmals im Sand. Andererseits versäumte es die Unitas, sich in der zweiten Halbzeit noch weiter abzusetzen. „Mit unserem 50/50-Wurfverhältnis sind wir heute noch ganz gut gefahren, aber da ist Luft nach oben“, bemängelte der Coach eine schlechte Chancenverwertung. Einen großen Anteil am Erfolg hatte der Haaner Rückraum. Denn Steffi Stemmler und Elke Wagner steuerten zusammen zwölf Treffer zum Sieg bei.

Nach der Begegnung betitelte der Trainer die Mannschaftsleistung als „die vielleicht solideste der bisherigen Saison“. Doch nach der Winterpause wird es dann direkt wieder ernst. Im Gipfeltreffen gegen den Neusser HV hat die Unitas noch einmal die Chance, ihren Anspruch auf den Aufstieg geltend zu machen.

Unitas: Petsch, Hölscher - Stemmler (7/4), Wagner (5), Fischer (4), Fürst (3), Zieris (2), Kowalewski (1), Foltmer (1), Limberg, Koschmieder, Gerhard, Klein.


Quelle: Rheinische Post (10.12.2010)

Noch eine harte Nuss vor Weihnachten

VON JUSTIN DÜBER

Fortuna Düsseldorf - SG Unitas Haan/Hildener AT (Damen).

Nach einer kurzen Schwächephase hat die Unitas nun die Chance, das Handball-Jahr mit einer Siegesserie zu beenden. Doch sich den positiven Schlusspunkt zu erarbeiten, sollte nicht allzu leicht werden. Denn hinter dem letzten Türchen für das Jahr 2010 wartet die Fortuna . Am Sonntag (11.30 Uhr) empfängt der aktuelle Vierte die Unitas in der eigenen Halle. Mit einem ausgeglichenem Punktekonto (8:8) erscheinen die Düsseldorferinnen eher als Mittelklasse-Team. Doch Matthias Wacker warnt vor überhasteten Schlüssen. „Den Tabellenplatz der Fortuna müssen wir ignorieren. Wir werden aufspielen, als wenn es gegen einen Tabellenführer geht.“, betont der Haaner Trainer.

Nach drei gemeinsamen Spielzeiten in der Verbandsliga kennen sich die Teams gut - für manchen sogar etwas zu gut. „Die Partien gegen Fortuna waren schon immer sehr emotional“, erinnert sich Wacker. Dabei zog die Fortuna in den letzten beiden Jahren mit einer Ausnahme den Kürzeren.

Das Düsseldorfer Steckenpferd ist - ähnlich wie beim letzten Unitas-Gegner Radevormwald - das Tempospiel. Für die Haanerinnen ist das Ausschalten dieser Angriffsvariante fast eine Routineaufgabe. Die Partien in der Liga sind generell von vielen Tempogegenstößen und der zweiten Welle geprägt. Die Unitas weiß also, wie es geht, setzte dieses Wissen letzten Samstag auch um und will nun an die gute Leistung anknüpfen.

Außer Denise Fechner und Julia Falke steht vorerst der gesamte Kader zur Verfügung. Die beiden Linkshänderinnen werden noch bis zum Jahresende aufgrund ihrer Verletzungen ausfallen. Wenn die Reha-Maßnahmen gut voranschreiten, können sie danach wieder spielen.

 

9.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (06.12.2010)

Unitas demonstriert starken Siegeswillen

VON JUSTIN DÜBER

Miriam Foltmer (am Ball) erzielte gegen Radevormald vier Tore. RP-Foto: Staschik

SG Unitas Haan/Hildener AT - HSG Radevormwald/Herbeck (Damen) 23:21 (13:14).

Die Unitas setzt ihren Aufwärtstrend fort. Waren die Ergebnisse in den letzten Begegnungen noch recht deutlich, gestaltete sich die Partie gegen den Tabellensechsten offener. Die zwei Punkte sind deshalb der Lohn harter Arbeit. Matthias Wacker bewertete es positiv, dass sein Team auch unter Druck Leistung zeigte. „Der Sieg war durchaus glücklich. Die HSG hätte ebenso gut gewinnen können“, stellte der Haaner Trainer fest.

In jedem Fall war es ein Spiel, in dem sich kein Favorit herauskristallisierte. Nie führte eine Mannschaft mit mehr als zwei Toren. Überaus erfolgreich kompensierte die Unitas den Ausfall der gesamten Linkshänder-Garde, darunter auch Torjägerin Elke Wagner. Der Rückraum in Form von Heike Gerhard und Steffi Stemmler zeigte keine Entzugserscheinungen und spielte überzeugend auf. Doch auch die Gäste überzeugten in der Offensive. Radevormwald agierte viel über die Außen, gab den Ball so schnell durch die Reihen, dass es der Unitas schwer fiel nachzurücken. Hinzu kamen viele Treffer aus dem Rückraum und beim Tempogegenstoß. „Die vielen einfachen Gegentore haben mich sehr geärgert. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, diese zu minimieren“, erklärte Wacker.

Die erste Halbzeit ging eindeutig an die Gäste. Nach zwölf Minuten führte die HSG mit 6:4, gab den Zwei-Tore-Vorsprung vorerst nicht her. Erst mit dem Pausenpfiff erzielte Ute Zeller den Anschlusstreffer zum 13:14. „Das Tor war ganz wichtig. Den Schwung haben wir mit in die zweite Halbzeit genommen und sind gut aus der Kabine gekommen“, betonte Wacker.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchganges gingen die Haanerinnen mit 16:15 (37.) in Führung. „Besonders in der zweiten Halbzeit war es ein Spiel der Abwehrreihen“, resümierte der Unitas-Trainer. In dieser entscheidenden zweiten Spielhälfte hatte sein Team stets die Nase vorn, kassierte nur sieben Gegentreffer. Doch die Vorentscheidung ließ auf sich warten. Denn erst in der letzten Minute machte die Unitas den Sack zu. In der Phase ab der 51. Minute (21:21) kassierten die Haanerinnen keinen Treffer mehr, ließen es selbst dafür zwei Mal im Radevormwalder Kasten klingeln. Mit dem 23:21 eine Minute vor Schluss waren die zwei Punkte endgültig in trockenen Tüchern.

„Es war ein Arbeitssieg und eine knappe Partie. Umso schöner ist es, dass wir gewonnen haben. Wir hatten das erste Mal die Chance zu zeigen, dass der Wille zum Sieg so stark ist, dass wir auch solche engen Dinger für uns entscheiden können. Das gefällt mir und tut gut“, war Wacker ob der Leistung seiner Mannschaft voll des Lobes.

SG Unitas Haan/Hildener AT: Hölscher, Petsch - Stemmler (6/4), Gerhard (4), Foltmer (4), Fischer (3), Zeller (2), Limberg (2), Koschmieder (1), Fürst (1), Klein, Zieris, Kowalewski.
 

Quelle: Rheinische Post (03.12.2010)

Wacker muss rechten Rückraum neu besetzen

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT- HSG Radevormwald/Herbeck (Damen).

Die Unitas ist wieder in der Erfolgsspur zurück. Nach dem deutlichem Sieg über die HSG Düsseldorf heißt es aber nun, die gute Leistung gegen einen verkannten Spitzenkandidaten beizubehalten. Morgen empfangen die Haanerinnen die HSG Radevormwald bereits um 15.45 Uhr. Personell deutlich geschwächt, leisteten sich die Gäste einen punktarmen Saisonstart, fingen sich aber in den letzten beiden Partien und erzielten sehr gute Ergebnisse.

„Radevormwald gehört für mich immer noch zu den Anwärtern auf den dritten oder vierten Platz“, zeigt Wacker Respekt vor Radevormald. Das Team schreibt sich schon seit einigen Jahren den Handball der schnellen Gangart auf die Fahne. Hier will die Unitas den Hebel ansetzen, ein geeignetes Gegenmittel finden. „Eine schnelle Rückwärtsbewegung und vor allem eine niedrige Fehlerzahl ist elementar für einen Sieg“, weiß der Trainer. Vor allem mit der Zahl der individuellen Fehler hat seine Mannschaft aber von Zeit zu Zeit Probleme - hier fehlt die Routine und nötige Abgeklärtheit in Drucksituationen.

Zusätzlich muss die Unitas noch ein weiteres Defizit in den Griff bekommen: Denn die gesamte Linkshändergarde fehlt morgen. Sowohl Elke Wagner als auch Julia Falke und Denise Fechner können nicht spielen. Und damit ist der rechte Rückraum neu zu besetzen. „Das ist keine Sache, die wir nicht kompensieren können, es stellt aber schon ein kleines Problem dar“, so Wacker. Zumal sich Wagner in den letzten Spielen als Torgarantin in engen Situationen erwies.

Für die Unitas heißt es, trotz der widrigen Umstände an die Leistung der vergangenen Begegnung anzuknüpfen. „Wenn wir das schaffen, behalten wir auch den Anschluss an die Tabellenspitze“, betont Matthias Wacker.

 

8.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (29.11.2010)

Wacker-Team findet in Düsseldorf wieder in die Erfolgsspur zurück

Die Unitas-Handballerinnen gewinnen bei der HSG-Reserve mit 29:25 und behaupten damit Rang zwei in der Verbandsliga.


DAS ZITAT

„Das Team hat die Zeichen der Zeit erkannt.“

Matthias Wacker, Trainer der Unitas-Handballerinnen


Wacker-Team findet wieder in die Spur zurück

VON JUSTIN DÜBER

HSG Düsseldorf II - SG Unitas Haan/Hildener AT (Damen) 25:29 (10:12).

Die Unitas-Handballerinnen sind wieder in der Spur. Über weite Strecken der Verbandsliga-Partie dominierten sie den direkten Verfolger HSG Düsseldorf. Durch eine konsequente Deckung ergab sich die Möglichkeit zu Tempogegenstößen. Damit fanden die Haanerinnen zu alter Qualität zurück und behaupten weiter Rang zwei.

Es lief fast genau so, wie es sich Matthias Wacker im Vorfeld wünschte. „Wir haben eine deutliche Leistungssteigerung des Teams gesehen. Das Ergebnis hätte durchaus noch deutlicher ausfallen können“, betonte der Trainer. Den Grundstein legte die Unitas in der Abwehr - und heimste vorne dann regelmäßig den Lohn für die engagierte Verteidigung ein. Wie erwartet war der stärkste Part der Düsseldorferinnen der Rückraum mit Carla Beckmann. Mit zehn Toren leistete sie den größten Widerstand gegen die Niederlage. Auf Seiten der Unitas blieb dagegen keine Feldspielerin ohne Treffer. Zuletzt war von dieser Ausgeglichenheit nicht mehr viel zu sehen, nun aber versenkten die Haanerinnen im freien Wurf die Bälle sicher. Eine Ausnahme bildeten lediglich die ersten Minuten der Partie. „Wir haben zu Beginn viele Gegenstöße erzwungen. Von denen waren einige dann erfolglos - später lief es besser“, analysierte Wacker.

Nach anfänglich ausgeglichenem Spiel dominierte die Unitas ab der 26. Minute die Partie, als sie mit 9:8 führte. Zur Pause lagen die Gäste mit 12:10 vorne, setzten sich danach weiter ab. Dabei spielte die HSG den Haanerinnen mit einigen überhasteten Abschlüssen und leichtfertig vergebenen Bällen in die Karten. „In dieser Phase stand Düsseldorf unter Zugzwang. Dass schlug sich in ihrem Spiel nieder - und war letztlich gut für uns“, so Wacker.

Nach und nach übernahm die Unitas komplett das Ruder. Die 24:19-Führung (28.) baute sie vier Minuten vor dem Ende sogar auf 28:21 aus. Den klaren Vorsprung brachten die Haanerinnen dann routiniert über die Bühne. „Das Team hat die Zeichen der Zeit erkannt und aus den vergangenen Partien die richtigen Lehren gezogen“, freutet sich Wacker. Doch um jenes Selbstbewusstsein wieder zurückzuholen, das mit den schwachen Auftritten ausgerechnet gegen die Aufsteiger einen herben Dämpfer bekam, dauert es wohl noch eine Weile. Doch auch das ist möglich, weiß der Trainer.

Unitas Haan: Petsch, Hölscher - Wagner (6/2), Stemmler (5/1), Koschmieder (4/1), Limberg (4/1), Klein (2), Fischer (2), Fürst (2), Zieris (2), Foltmer (1), Kowalewski (1).
 

Quelle: Rheinische Post (26.11.2010)

Wacker-Team braucht ein Erfolgserlebnis

VON JUSTIN DÜBER

HSG Düsseldorf II - SG Unitas Haan/Hildener AT (Damen).

Das spielfreie Wochenende kam den Unitas-Handballerinnen gerade recht, hatte sie doch die Möglichkeit, die erste Niederlage in dieser Saison zu verarbeiten. Morgen (16.15 Uhr) steht aber gleich die nächste schwere Aufgabe in der Verbandsliga an, denn die Zweitvertretung der HSG Düsseldorf wartet nur darauf, in der eigenen Halle der Unitas den zweiten Tabellenplatz streitig zu machen. Düsseldorf hat 8:4 Punkte auf dem Konto und ist damit direkter Verfolger der Unitas (9:3). Wer morgen als Sieger vom Parkett geht kann Rang zwei vorerst für sich beanspruchen.

Zwar stehen die Gastgeberinnen auf dem dritten Platz, holten ihre Punkte aber mit Radevormwald, Huttrop und Lintorf vor allem gegen jene Teams, die bislang die wenigstens Zähler sammelten. Einzige Ausnahme: Der Sieg über den aktuellen Vierten Garather SV. Unabhängig vom Tabellenplatz warnt Matthias Wacker vor der HSG-Reserve. „Die jetzige Leistung hat nach der schwachen letzten Saison niemand von den Düsseldorferinnen erwartet. Sie sind eine positive Überraschung. Wir selbst hatten immer Probleme, ihren Rückraum in den Griff zu bekommen“, betont der Unitas-Trainer.

Nach dem schwachen Auftritt gegen den Aufsteiger Garath schaut die Unitas jedoch vermehrt auf die eigenen Reihen. Die größte Haaner Baustelle ist derzeit wohl die Abwehr. „Bei den individuellen Leistungen der Defensive haben wir einigen Nachholbedarf. Bis vor zwei Spielen haben wir die Deckung vernachlässigt, weil es gut lief - jetzt müssen wir daran arbeiten“, erkannte Wacker und legte in den letzen beiden Wochen den Fokus bei den Übungseinheiten verstärkt auf Verteidigung.

Die Unitas steht nach dem mageren Punktgewinn in den letzten beiden Partien nun unter Zugzwang, braucht dringend wieder ein Erfolgserlebnis. Matthias Wacker hat eine eigene Idealvorstellung vom Verlauf der morgigen Begegnung. „Wenn wir hinten gut stehen, ergibt sich sicher der eine oder andere Gegenstoß - und wir gewinnen unser Selbstvertrauen zurück. Dann sollte das Spiel von ganz allein laufen. Mal sehen, ob es so klappt“, weiß der Haaner Coach aber um die Unwägbarkeiten im Sport.

 

2.Runde Kreis-Pokal

UNITAS Damen kampflos eine Runde weiter, da der Neusser HV die Begegnung abgesagt hat.

7.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (16.11.2010)

Unitas stolpert über Aufsteiger

Die Haaner Handballerinnen kassieren ausgerechnet gegen den Liga-Neuling Garather SV ihre erste Niederlage in dieser Verbandsliga-Runde. Im Angriff und in der Abwehr läuft es gleichermaßen schlecht.

Elke Wagner (r.) allein konnte es trotz ihrer acht Treffer gegen den Garather SV nicht richten. RP-Foto: Anja Tinter

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT - Garather SV (Damen) 17:20 (9:12).

Zum ersten Mal in der laufenden Saison verloren die Unitas-Handballerinnen. Ausgerechnet Verbandsliga-Aufsteiger Garath, im Vorfeld nicht gerade als Favorit eingestuft, erwies sich als Stolperstein. Dass sich die Haanerinnen die Niederlage zum größten Teil selbst zuzuschreiben haben, sorgte Sonntagabend für schlechte Stimmung innerhalb der Mannschaft.

„So ganz kann ich es immer noch nicht glauben. Die Leistung heute war unter unserer Würde. Wenn man das Team im Training sieht und dann heute - da liegen Welten zwischen“, wirkte Matthias Wacker konsterniert. Trainer und Fans vermissten ein langjähriges und eigentlich überaus stabiles Markenzeichen der Unitas: das breit gefächerte Wurfbild mit vielen Torschützen. Nur zwei Treffer von den Außenpositionen, vier erfolgreiche Werferinnen, davon eine mit nur einem Tor - das hatte zuletzt Seltenheitswert. Im freien Wurf vor dem Garather Kasten rief das Team sein Potenzial nicht ab. Auf etliche Fehlwürfe folgten unzählige Fehlpässe bei den Tempogegenstößen. Diesen Doppelpack vermochte die Unitas nicht zu schultern.

Auch die Deckung ließ zu wünschen übrig. „Hinten haben wir den selben Fehler gemacht wie vergangene Woche, standen zu defensiv in der 6:0, waren nicht aggressiv genug“, kritisiert Wacker. Statt die Zweikämpfe schon bei acht oder neun Metern anzunehmen, standen die Unitas-Handballerinnen mit den Fersen am Kreis - gegen Garath kein geeignetes Mittel.

Der Beginn der Partie verlief jedoch gemäß den Erwartungen. Nach fünf Minuten und einer 4:1-Führung wähnten sich die Gastgeberinnen in Sicherheit. Doch die Düsseldorferinnen glichen zum 4:4 (7.) aus und übernahmen mit 7:6 erstmals die Führung, die bis zur Halbzeit auf 12:9 ausbauten.

Im zweiten Durchgang zog die Unitas das Tempo an. Das hatte viele vergebene Konter, aber auch einige Tore zur Folge. „Nach 40 Minuten beim Stand von 13:13 war ich mir eigentlich sicher, dass wir das Ding jetzt drehen“, so Wacker. Zusätzlich sah die Garather Hauptakteurin, Claudia van Bernem, die rote Karte - also beste Voraussetzungen, der Begegnung eine Wende zu geben. Das gelang der Unitas jedoch nicht. In einer hektischen Schlussphase wogte das Geschehen in und her - auf Gegenstöße beider Teams folgten. Dann erkämpfte sich die Garatherinnen mit dem 18:15 (21.) einen Drei-Tore-Vorsprung, den sie bis zum Schlusspfiff nicht mehr hergaben.

„Wir haben uns das Ergebnis heute selbst zuzuschreiben. Die überhasteten Würfe, die unterirdische Wurfquote und eine halbherzige Deckung - mit der Art Handball kann man nicht oben mitspielen“, erklärte Wacker. Allerdings zeigte seine Mannschaft diese Art von Handball auch das erste Mal in diese Saison - es bleibt abzuwarten, ob es auch das letzte Mal war.

Zumindest haben die Haanerinnen jetzt Zeit, sich von der bösen Überraschung zu erholen. Denn am Wochenende war für die Unitas ein Pokalspiel gegen den Neusser HV angesetzt. Doch der Ligakonkurrent zog sein Team zurück. Deshalb steht die Unitas kampflos in der dritten Runde des Kreispokals.

SG Unitas Haan/Hildener AT: Hölscher, Petsch - Wagner (8/2), Limberg (5/3), Stemmler (3/2), Fischer (1), Kowalewski, Zieris, Koschmieder, Klein, Zeller, Fürst, Gerhard.
 

Quelle: Rheinische Post (13.11.2010)

Wacker warnt vor dem nächsten Aufsteiger

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener - Garather SV (Damen).

Nach dem ersten Punktverlust der Unitas-Handballerinnen beim Verbandsliga-Aufsteiger Gräfrath möchte nun der nächste Liga-Neuling dem Titelkandidaten einen Punkt abnehmen. Wieder ein Aufsteiger, wieder ein unbekannter Gegner: Der Garather SV ist morgen zu später Stunde um 19 Uhr zu Gast in der „Hölle Adlerstraße“.

Das Team des GSV bekam für die erste Saison in der Verbandsliga Verstärkung aus Erkrath, steht momentan mit einem ausgeglichenen Punktekonto (6:6) auf dem sechsten Tabellenplatz. „Garath ist sicher kein Gegner den wir im Vorbeigehen besiegen können. Es ist Vorsicht geboten. Besonders nach der Leistung im vergangenen Spiel“, sagt Matthias Wacker. Die magere Deckungsarbeit stand auch auf Wunsch des Unitas-Teams ausdrücklich im Mittelpunkt der Übungseinheiten in dieser Woche. „Gräfrath hat unsere Schwächen in der Deckung schonungslos aufgedeckt“, erinnert sich der Trainer an die letzen zehn Minuten der vergangenen Partie.

In den entscheidenden Phasen zeigten sich die Haanerinnen trotz eines immer wieder erfolgreichen Solinger Rückraums extrem defensiv, nicht aggressiv genug. Gegen Garath ebenso wie gegen die kommenden Gegner ist diese Art der Deckung kein brauchbares Mittel.

Das erste Mittel der Düsseldorferinnen hingegen ist der Tempogegenstoß - hier will die Unitas den Hebel ansetzen. Dazu steht Wacker bis auf drei Ausfälle eine volle Bank zur Verfügung. Denise Fechner zog sich am letzten Wochenende einen Außenbandriss zu. Die Verletzung zieht - ebenso wie bei von Julia Falke - eine längere Pause nach sich. Ute Zeller ist ebenfalls verhindert. Es bleibt abzuwarten, ob die Unitas die Chance zur Wiedergutmachung nutzt.

 

6.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (09.11.2010), Fehler korrigiert

Jähes Ende der Siegesserie

Die Handballerinnen der Unitas Haan stolpern ausgerechnet über Verbandsliga-Aufsteiger HSV Gräfrath III. Durch das Unentschieden gibt die Mannschaft von Matthias Wacker die Tabellenführung ab.

Svenja Fischer (am Ball) markierte sechs Treffer, doch das reichte nicht für den fünften Sieg der Unitas. RP-Foto: Olaf Staschik

VON JUSTIN DÜBER

HSV Gräfrath III - SG Unitas Haan/Hildener AT (Damen) 26:26 (11:12).

Die Siegesserie nahm ein jähes und unerwartetes Ende. Zwar dominierte die Mannschaft von Matthias Wacker die Partie der Handball-Verbandsliga über weite Strecken, konnte einen solide herausgearbeiteten Vorsprung jedoch nicht bis zum Schlusspfiff retten. Die Unitas bleibt weiterhin ungeschlagen, aber der Liga-Neuling Gräfrath verpasste den Haanerinnen einen deutlichen Dämpfer. Das Tempospiel, zuletzt in vielen Begegnungen der Schlüssel zum Erfolg, unterband der HSV in den entscheidenden Phasen gekonnt und nahm den Gästen damit die Basis für den Sieg.

Vor allem der Gräfrather Rückraum setzte sich gut in Szene, erzielte viele einfache Tore - die defensive 6:0-Deckung der Unitas reagierte nur zaghaft. Im Mittelteil der Partie zeigte die Unitas soliden Handball. Die Abwehr war ebenso wie der Angriff nicht überragend, aber gut - diese Leistung hätte zum Erfolg gereicht. Jedoch zeigten die Haanerinnen in zwei entscheidenden Phasen des Duells ausgeprägte Schwächen. Denn ausgerechnet zu Beginn und am Ende der Begegnung lief es nicht wie geplant.

Der erste Schock kam gleich am Anfang. Innerhalb von sieben Minuten waren die Unitas-Handballerinnen die Favoritenrolle los. Denn Gräfrath führte mit 4:0. Vom deutlichen Rückstand wachgerüttelt, kämpften sich die Haanerinnen heran, glichen zum 7:7 aus, rissen dann die Führung an sich und gaben diese nicht mehr so schnell ab. „Zu Beginn waren wir nicht richtig wach. Ich habe aber damit gerechnet, dass wir, wenn wir einmal führen, die Punkte auch sicher nach Hause bringen können“, berichtete Matthias Wacker. In der folgenden Phase wirkte der Optimismus des Trainers gerechtfertigt. Über die 12:11-Pausenführung setzte sich die Unitas auf 22:17:22 (50.).

„In der Schlussphase kam vieles zusammen: überhastete Abschlüsse, fehlende Konsequenz vor dem Tor und unnötige Ballverluste“, klagte Wacker sein Leid. In der Summe sorgten diese Fehler dafür, dass aus der sicher geglaubten Partie eine enge Angelegenheit wurde. Nach dem 26:23-Vorsprung (54.) blieb die Unitas torlos und eröffnete Solingen so die Chance zum Ausgleich - und die Gräfratherinnen, die in Sonja Zimmermann und Lara Bergen ihre besten Kräfte hatten, nutzten sie. Die Gastgeberinnen hatten sogar noch die Möglichkeit zur Führung, verpassten diese aber.

„Gräfrath hat uns den Punkt nicht unverdient abgenommen. Das Spiel war hart umkämpft und besonders unsere Deckungsleistung hat heute zu wünschen übrig gelassen“, analysierte Matthias Wacker. Die Unitas rutschte als Folge des Unentschiedens auf Platz zwei ab. Spitzenreiter Neuss setzte dagegen in Mülheim mit einem 28:20 eine klare Duftmarke. Nächsten Sonntag muss sich die Unitas gegen den Garather SV behaupten - der zweite Liga-Neuling.

HSV Gräfrath: Gierlings, Strack - Knabe (6/2), Zimmermann (11/4), Bergen (5), J. Spitzer (3), F. Tewes (1), Bergfeld, Nemitz, Wolf, Penz, Y. Tewes.

SG Unitas Haan/Hildener AT: Petsch, Hölscher - Wagner (7/1), Fischer (6), Zeller (4), Zieris (3), Limberg (3/2), Fürst (1), Fechner (1), Stemmler (1/1), Klein, Kowalewski, Foltmer, Koschmieder.
 

Quelle: Rheinische Post (05.11.2010)

Wacker fordert Konzentration

VON JUSTIN DÜBER

HSV Gräfrath III - SG Unitas Haan/Hildener AT

Nach der überaus gelungenen Vorstellung der Unitas gegen Schlusslicht Lintorf erwartet das Team von Matthias Wacker nun ein anderes Kaliber. Denn am Sonntag (16 Uhr) sind die Haaner Handballerinnen zu Gast beim Aufsteiger. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto (4:4) steht die HSV-Dritte momentan in der Mitte der Verbandsliga-Tabelle. Die Punkte holten die Gräfrather gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel wie die HSG Radevormwald und DJK Winfried Huttrop. Niederlagen kassierten die Solingerinnen sowohl gegen den Titelfavoriten Neuss als auch im Duell der Liga-Neulinge gegen den Garather SV.

„Das Gräfrather Team ist eine andere Hausnummer als Lintorf. In der Deckung spielt es kompromisslosen Handball. Da kommen wir nicht so leicht zu Toren wie am vergangenen Samstag“, weiß Matthias Wacker. Der Trainer, aber auch seine Mannschaft sind sich der Schattenseiten des klaren Erfolges über Lintorf bewusst. „Die Gefahr, dass man nach so einem hohen Sieg überheblich ins nächste Spiel hineingeht und auf die Nase fällt, ist immer da“, betont der Unitas-Coach. Der aber bei seiner Truppe nicht mit dieser Überheblichkeit rechnet.

Die Haanerinnen sehen sich in der Favoritenrolle. Das Team will an die Leistung aus der letzten Partie nahtlos anknüpfen, das Tempospiel weiter so konsequent nutzen. „Wir müssen dahin kommen, dass wir diese Art von Tempospiel gegen jeden Gegner aufziehen können“, formuliert Wacker das mittelfristige Ziel.

Der aktuelle Spieltag ist zusätzlich interessant, da der ebenfalls ungeschlagene Neusser HV auf den nicht minder ambitionierten RSV Mülheim trifft. Siegt Mülheim, bleibt die Unitas die einzige noch ungeschlagene Mannschaft - wenn sie am Sonntag die Spätschicht in Gräfrath erfolgreich abschließt.

 

5.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (01.11.2010)

Wacker-Team fertigt TuS Lintorf deutlich ab

VON JUSTIN DÜBER

(RP) Unitas Haan/Hildener AT – TuS Lintorf (Damen) 40:19 (16:10).

Die Unitas setzt ihre Siegesserie fort. Gegen Schlusslicht Lintorf spielten die Haanerinnen in der ersten Halbzeit noch verhalten auf, erfüllten dann aber im zweiten Durchlauf alle Erwartungen. Das Team von Matthias Wacker fuhr den bislang höchsten Erfolg in dieser Saison ein und steht ungeschlagen an der Verbandsliga-Spitze.

Die Leistung der Gastgeberinnen war zweigeteilt. Besonders die Tempogegenstöße waren in den ersten 30 Minuten eher durchschnittlich – einige Fehlpässe trübten das ansonsten schnelle Spiel. Dazu stellte der Trainer fest: "Der Deckungsverbund stand nicht immer so wie besprochen. Unser Team ist prädestiniert für die 6:0-Deckung. Wenn wir die Möglichkeit dazu haben, müssen wir diese konsequent nutzen." Und die Gelegenheit gab es gegen Lintorf. Die Mannschaft des TuS zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass sie von neun Meter gezielt die Backsteine neben dem Unitas-Gehäuse anpeilte. Aus der zweiten Reihe waren die Gäste ungefährlich. Reduzierten sie die Entfernung zum Tor, wurden sie von der Abwehr festgemacht. Den größten Teil der Zeit verfolgte die Haaner Deckung unbeeindruckt die immer wieder gleichen Abläufe des TuS die ohne Druck in sicheren zehn Metern Entfernung stattfanden. Die wenigen Lintorfer Treffer kamen zustande, wenn einzelne Unitas-Handballerinnen spekulierten und den 6:0-Verbund aufgaben – zum Ärger von Matthias Wacker.

Die Schwächen der Gastgeberinnen wirkten sich jedoch nur geringem auf den Spielverlauf aus. Denn Lintorf führte nie. Über das 4:1 (7.) glichen die Gäste noch einmal zum 5:5 (13.) aus, gaben das Spiel danach jedoch aus der Hand. Mit Würfen von den Außenpositionen hielt sich der TuS sich bis zum 7:10 (19.) im Spiel. Zur Pause setzen sich die Haanerinnen aber auf 16:10 ab.

Im zweiten Durchgang drehte die Unitas auf. Dank zwölf Tempogegenstößen entscheid das Wacker-Team diese Halbzeit mit 23:9 für sich. Am stärksten zeigten sich die Haanerinnen in der Phase vom 20:12 (34.) bis zum 30:15 (47.). Miriam Foltmer erzielte das 40. Tor fast mit dem Schlusspfiff.

"Mit der zweiten Hälfte und auch mit dem Gesamtergebnis sind wir überaus zufrieden", betonte Matthias Wacker. Zu dem deutlichen Sieg trug Brigitta Hölscher mit drei gehaltenen Siebenmetern und vielen Paraden wesentlich bei.

Unitas Haan: Petsch, Hölscher – Stemmler (6/1), Wagner (5), Limberg (5/1), Zieris (4), Fischer (4), Kowalewski (4), Zeller (3), Fechner (3), Foltmer (1), Fürst (2), Koschmieder (2), Klein (1).
 

Quelle: Rheinische Post (30.10.2010)

Unitas ist klarer Favorit

VON JUSTIN DÜBER

Stefanie Stemmler agierte zuletzt im rechten Rückraum. RP-Foto: Archiv/Staschik

SG Unitas Haan/Hildener AT - TuS Lintorf (Damen).

Der Saisonstart der Unitas-Handballerinnen hätte nicht besser verlaufen können. Sechs Punkte aus drei Verbandsliga-Partien - die maximale Ausbeute. Ausgerechnet heute (15.30 Uhr, Adlerstraße) im Deby sollte die Siegesserie nach den Erwartungen der Fans kein vorzeitiges Ende nehmen. Denn die Statistik der Lintorferinnen steht im krassen Kontrast zur Unitas-Bilanz: Vier Niederlagen in vier Spielen, darunter drei Klatschen mit jeweils mehr als zehn Toren Rückstand. Die TuS-Handballerinnen rangierten schon in der vergangenen Saison im unteren Tabellendrittel. Die Ergebnisse zum jetzigen Saisonauftakt sind jedoch zu relativieren. Denn zwei der hohen Niederlagen kassierte das Team gegen die Topkandidaten Mülheim (16:31) und Fortuna Düsseldorf (15:25).

Matthias Wacker ist sich der Favoritenrolle seines Teams bewusst. „Am Samstag zählt für uns keine Ausrede. Ein Heimspiel gegen Lintorf müssen wir gewinnen, wenn wir oben mitspielen wollen“, sagt der Unitas-Trainer mit Nachdruck. Nach der letzten Partie gegen den Merscheider TV gönnte der Trainer sich und dem Team sieben Tage Pause. „Eine Woche die nichts mit Handball zu tun hat, kann unglaublich gut tun. Dabei kann man ein bisschen Abstand gewinnen und dann gestärkt in die nächste Phase der Liga starten“, erklärt er seine Philosophie. In den restlichen drei Wochen war für die Unitas normaler Trainingsbetrieb angesetzt.

Auch bei einer noch so klaren Favoritenrolle gibt es jedoch Bedenken in den Reihen der Unitas. Denn nach einer mehrwöchigen Pause ist bei den Haanerinnen meist Vorsicht geboten. Den Leistungsstand vom Saisonauftakt erneut zu erreichen, ihn mit in das Spiel und den restlichen Ligabetrieb zu nehmen, ist auch für eine eingespielte Mannschaft wie die Unitas eine Herausforderung. „Dieser Anpassungszyklus darf am Samstag aber nicht mehr als zehn Minuten in Anspruch nehmen“, fordert Matthias Wacker hohe Konzentration von Beginn an.
 

2.Runde HVN-Pokal

Der HVN-Pokals wird in dieser Saison nicht ausgetragen.
 

4.Spieltag

Spielfrei, da der TuS Erkrath die Mannschaft zurückgezogen hat.
 

3.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (04.10.2010)

Wacker-Team übernimmt die Tabellenführung

Mit dem 27:21-Erfolg über Merscheid erobern die Unitas-Handballerinnen den Verbandsliga-Gipfel. Zur Pause ist die Partie noch offen.

 

Wacker-Team geht als Tabellenführer in die Ferien

VON JUSTIN DÜBER

Stefanie Stemmler (am Ball) agierte auf im rechten Rückraum. RP-Foto: Staschik

SG Unitas Haan/Hildener AT - Merscheider TV (Damen) 27:21 (12:11).

Die Unitas machte den Saisonstart perfekt. Denn nach dem dritten Sieg in Folge geht das Team von Matthias Wacker Wacker mit 6:0 Punkten und als Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga in die Herbstferien. Im Derby feierten die Haanerinnen einen souveränen Erfolg, wobei sie den Personalmangel zufriedenstellend kompensierten. Über fast 60 Minuten hatte die Unitas die Gäste fest im Griff. Wirkliche Gefahr entwickelte Merscheid selten.

Den Engpass auf der halbrechten Position schlossen Stefanie Stemmler und Christina Zieris - beide machten ihre Sache gut. „Der Ausfall war nicht so auffällig wie vergangene Woche“, erklärte Matthias Wacker. Die Unitas agierte zudem viel über den Kreis - Svenja Fischer verbuchte acht Treffer. Merscheid hingegen versuchte immer wieder über den Mittelblock zum Erfolg zu kommen, scheiterte aber an der kompakten Deckung - im Vorfeld hatte sich der Trainer gerade hier eine Verbesserung gewünscht. „Heute stand der Block gut. In der ein oder anderen Situation hätte man noch einen Schritt mehr rausgehen können, aber insgesamt sehe ich eine Entwicklung, die gefällt“, lobte Wacker deshalb sein Team.

Zu Beginn der Partie erfüllte die Unitas ihre Favoritenrolle. Nach 20 Minuten und der 11:5-Führung schien die Messe bereits gelesen. Konzentrationsschwächen und leichte Ballverluste im Angriff sorgten aber dafür, dass Merscheid bis zum Pausenpfiff auf 11:12 herankam. „Ende der ersten Halbzeit war ich mir dennoch sicher, dass wir uns gleich nach dem Wideranpfiff absetzen“, so Wacker.

Der Trainer sollte Recht behalten. Denn die Unitas zog schnell auf 21:13 (43.) davon. Die Haanerinnen brachten den Vorsprung locker über die Runden und fuhren - ohne zu glänzen - zwei sichere Punkte ein. Bis zum 30. Oktober ist nun Regeneration angesagt. „Die Pause kommt uns sehr gelegen. Nach vier Monaten Vorbereitung und dem anspruchsvollen Saisonauftakt haben wir es uns verdient“, erklärte Matthias Wacker.

Unitas/HAT: Petsch, Hölscher - Fischer (8), Limberg (6/2), Fürst (4), Zeller (4/1), Stemmler (2/1), Kowalewski (1), Wagner (1), Zieris (1), Foltmer, Klein.

 

Quelle: Rheinische Post (02.10.2010)

Wacker fordert trotz der Ausfälle einen Sieg

SG Unitas Haan/Hildener AT - Merscheider TV (Damen).

(jdr) Bevor es in die handballfreien Herbstferien geht, hat die Unitas heute (17.15 Uhr, Sporthalle Adlerstraße) die Chance, ihren Saisonstart mit dem dritten Sieg in Folge zu vergolden. Die Merscheiderinnen gaben vergangene Saison ihr Debüt in der Verbandsliga - und mussten sich der Unitas zwei Mal deutlich geschlagen geben. „Merscheid liegt uns. Das Team kommt mit unserem Tempospiel nicht so gut klar, wie andere Mannschaften“, weiß Unitas Trainer Matthias Wacker. Letzte Saison hielt der MTV jeweils bis zum Halbzeitpfiff mit, brach dann aber ein. Die Unitas spekuliert jetzt auf einen ähnlichen Verlauf der Partie.

„Das Spiel wird aber auch kein Selbstläufer. Um die Punkte wird auf jeden Fall gekämpft“, so Wacker. Zwar sieht er sein Team in der Favoritenrolle, dennoch hat die Unitas einige offene Baustellen. Im Deckungsverhalten wollen die Haanerinnen konstanter werden. Zu viele Gegentore insgesamt und besonders zu viele einfache Tore in beiden Auftaktpartien schmälern die sonst gute Leistung.

Personell ist die Situation ähnlich wie am vergangenen Wochenende. Julia Falke und Denise Fechner fallen aus, Elke Wagner soll nur im Notfall spielen - Alternativen für den rechten Rückraum sind rar gesät. Für einen deutlichen Sieg muss die Unitas das Problem eleganter lösen als beim letzten Versuch. Ungeachtet der personellen Lage stellt Wacker klar: „Wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir ein Team wie Merscheid schlagen. Ganz egal ob zwei oder auch drei Spielerinnen fehlen.“

 

2.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (28.09.2010)

Mit Wagner schafft Unitas noch den Sieg

VON JUSTIN DÜBER

DJK Winfried Huttrop - SG UnitasHaan/Hildener AT (Damen) 19:23 (8:8).

Ebenso wie der Saisonauftakt in eigener Halle endete der erste Auftritt auf fremdem Parkett mit einem Sieg der Unitas. Die Partie war bis kurz vor Schluss torarm und hart umkämpft. Dann schaukelte sich das Ergebnis noch in handballübliche Höhen - zu Gunsten der Unitas.

„Es war klar, dass wir die Punkte aus Essen nicht im Vorbeigehen mitnehmen können“, erklärte Matthias Wacker nach der Partie. Denn sein Team war personell geschwächt. Torgarant Elke Wagner fehlte ebenso wie Denise Fechner. Der Trainer probierte einige Alternativen für den rechten Rückraum aus, doch keine führte zum gewünschten Ergebnis. Kurz vor Schluss musste Elke Wagner deshalb doch noch aufs Parkett - ursprünglich sollte sie sich schonen. Insgesamt tat sich die Unitas aber im aufgebauten Angriff schwer, konnte das Spiel nicht nach eigenem Ermessen gestalten, denn die Essenerinnen hielten dagegen. Huttrop spielte die erwartet harte Deckung mit einer überaus guten 1:1-Bilanz und schneller Seitwärtsbewegung.

In den ersten 30 Minuten lag die Unitas immer vorne, versäumte es aber, sich abzusetzen. Die einzige Zwei-Tore-Führung gab es mit dem 4:2. Doch die Essenerinnen schlossen die Lücke schnell wieder. „Insbesondere unsere Deckung war nicht auf der Höhe“, berichtete Wacker. Nach zehn Minuten stellte der Coach auf eine 5:1-Deckung um. Das Ergebnis war mäßig: Zur Pause war die Begegnung ausgeglichen.

Im zweiten Durchgang führte Huttrop für kurze Zeit mit 13:12 (45.). „In dieser Phase haben wir einige Tempogegenstöße und klare Chancen vergeben. In Zukunft müssen wir da konstanter werden“, weiß Matthias Wacker. Elke Wagner sollte nur im Notfall zum Einsatz kommen - doch der war nun eingetreten. Zehn Minuten vor Schluss zog Wacker die Notbremse, wechselte Wagner ein und stellte die Deckung wieder auf eine 6:0-Formation um. „Dann lief es in fast allen Punkten so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Das Team ist so einfach eingespielter“, erklärt Wacker.

Die taktischen Eingriffe des Trainers waren der Schlüssel zum Erfolg. Hinzu kam eine gut aufgelegte Heike Limberg, die in den letzten fünf Minuten vier Konter versenkte. Über 18:16 (55.) setzte sich die Unitas auf 23:19 ab. „In der Schlussphase hatten beide Mannschaften ein wenig Tag der offenen Tür - wir haben am Ende nur etwas mehr davon profitiert“, bilanzierte Wacker. Beim Blick auf die Gesamtleistung war der Trainer zufrieden: „Wir haben immer noch einiges zu tun, besonders in der Abwehr. Aber gerade bei dem Ergebnis und unter den Umständen sind wir zufrieden.“

SG Unitas/HAT: Petsch, Hölscher - Limberg (8/2), Fischer (3) Stemmler (3/1), Fürst (2), Zeller (2), Wagner (2/1), Foltmer (1), Zieris (1), Klein (1), Koschmieder, Kowalewksi.

 

 

Quelle: Rheinische Post (25.09.2010)

Körperliche Härte entwickeln

VON JUSTIN DÜBER

DJK Winfried Huttrop - DJK Unitas Haan (Damen).

Nach einem überaus gut gelungenen Saisonauftakt steigt das kommende Pflichtspiel der Unitas unter erschwerten Bedingungen. Denn in Huttrop (Sonntag, 11 Uhr) fehlen Neuzugang Elke Wagner, die vergangenen Samstag mehr als ein Drittel aller Haaner Tore erzielte, sowie Denise Fechner und Julia Falke. Die entstandene Lücke im rechten Rückraum muss nun jemand ausfüllen, der sich auf der Position für gewöhnlich nicht wirklich heimisch fühlt - wer das sein soll, hat Trainer Matthias Wacker noch nicht entschieden.

Die Unitas ist also zum einen personell geschwächt, zum anderen wartet an diesem Wochenende nicht nur das Spiel auf die Wacker-Truppe. Denn die Haaner Kirmes ruft. „Das Kirmeswochenende und noch dazu die Uhrzeit sind nicht gerade optimale Voraussetzungen. Aber egal unter welchen Voraussetzungen: Wir müssen stark genug sein um Essen zu schlagen“, so Wacker. Der Coach hat den doppelten Punktgewinn also fest im Visier.

In der vergangenen Saison siegte die Unitas einmal gegen die Essener. In der Rückrunde hingegen lag das Haaner Team weit in Front - und Huttrop schaffte es entgegen aller Erwartungen, dass am Ende die Punkte doch noch geteilt wurden. Damit sich das nicht wiederholt, setzte Wacker im Training da an, wo es Nachholbedarf gibt. „Die eine oder andere war von der Härte im Meisterschaftsspiel überrascht. Genau für diese individuelle Bereitschaft, körperlich hart zu spielen, haben wir jetzt einiges getan“, berichtete der Trainer. Außerdem sprach er in den Übungseinheiten das Deckungsverhalten an. „Ich bin gespannt wie, und in welchem Maße das Team das alles umsetzt.“, blickt Matthias Wacker der Begegnung deshalb entspannt entgegen.
 

1.Spieltag

Quelle: Rheinische Post (20.09.2010)

Wacker-Team leistet harte Arbeit

Am Ende einer umkämpften Verbandsliga-Begegnung siegen die Unitas-Handballerinnen mit 26:24. Für Matthias Wacker ist es nach einer langen Vorbereitung ein glänzender Meisterschaftsstart. Und der Trainer sieht „noch Luft nach oben“.

Elke Wagner (am Ball) im Zusammenspiel mit Svenja Fischer. RP-Foto: ola

VON JUSTIN DÜBER

SG Unitas Haan/Hildener AT - RSV Mülheim (Damen) 26:24 (14:14).

Der Saisonauftakt der Unitas war ein voller Erfolg. In einem Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe setzte sich das Haaner Team am Ende gegen den RSV Mülheim durch. Eine runde Teamleistung mit einigen glänzenden Einzelauftritten sicherte den doppelten Punktgewinn. Die von Matthias Wacker im Vorfeld gefürchtete Nervosität beim ersten Pflichtspiel blieb aus. Nach der überaus guten Vorbereitung scheint die Unitas jetzt auf den Punkt genau fit. Der Unitas gelang es, die Leistung aus den Testspielen zu konservieren und in den Meisterschaftsbetrieb hineinzutragen. Entsprechend zufrieden war der Coach: „Ich bin rundum glücklich. Bei einem gleichwertigen Gegner haben wir gezeigt, was wir können. Und Luft nach oben haben wir auch noch.“

Die Mannschaft hatte keine einzige Woche der Vorbereitung mehr nötig. Auch der Neuzugang Elke Wagner fügte sich nahtlos in den Haaner Spielfluss ein und gab einen mehr als guten Einstand: Neun Tore, davon sieben aus dem freien Spiel heraus - damit sind alle Erwartungen an sie erfüllt.

Nach einer gut gelaufenen zweiten Welle verbuchte Christina Zieris mit dem 1:1 (2.) das erste Saisontor der Unitas. Die Partie war schnell. Mülheim spielte eine tempogeladene, aber nur durchschnittlich erfolgreiche schnelle Mitte. Auch die Unitas drückte aufs Gas. Bis zur 7:5-Führung (8.) fielen sechs Tore über Tempogegenstöße oder die zweite Welle. Dabei kamen der Unitas die technischen Fehler der Gäste zugute. Nach einem Viertel der Spielzeit lag die Unitas deutlich mit 11:6 (15.) in Front. „Dass es so gut läuft, hätte ich auch nicht gedacht. Nach den ersten 15 Minuten habe ich schon auf einen deutlichen Sieg gehofft“, so Matthias Wacker. Doch daraus sollte nichts werden. Denn in den nächsten acht Minuten ließen es die Gäste gleich sechs Mal im Unitas-Kasten klingeln - der Ausgleich zum 12:12 fiel in der 23. Minute.

In dieser Phase - und generell, wenn die Unitas in echte Bedrängnis kam -, fehlte bei der Mannschaft die Geduld und Kaltschnäuzigkeit, den Ball durch die Reihen laufen zu lassen, auf die Lücke zu warten und diese zu nutzen. Die Haanerinnen schlossen zu überhastet ab. Mit einem 14:14-Unentschieden ging es in die Pause.

Der zweite Durchlauf war ausgeglichener. Vor allem die Abwehr bereitete der Unitas Probleme. „Wo Mülheim ein super 1:1-Deckungsverhalten hatte, waren wir nur im 6:0-Verbund stark“, so Wacker. Den konnten die Haanerinnen aber nicht immer halten. Teils spekulierten sie zu viel oder machten die Ballführende nicht fest. Diese Lücken nutzte Mülheim gnadenlos aus. Mit 18:17 (38.) gingen die Gäste sogar in Führung - doch das war kein Zustand von Dauer. Denn gleich darauf riss die Unitas wieder das Ruder an sich. Bis zum 22:21 zehn Minuten vor Schluss hatten die Mülheimerinnen noch Tuchfühlung. Danach zog das Wacker-Team über 24:21 (56.) auf 26:24 (59.) davon und sicherte beide Punkte.

SG Unitas Haan/Hildener AT: Petsch, Hölscher - Wagner (9/2), Zieris (4), Stemmler (4/1) Fischer (3), Fechner (2), Fürst (2), Kowalewski (1), Klein (1), Foltmer, Limberg.

RSV Mülheim: Knorr, Schmitz – B.Borchert (8), Baum (5/4), Engelhardt (4), K.Borchert (3), Papke (2), Kramer (1), Brose (1), Neulken, Löckelt, Spaan, Brügge.
 

Quelle: Rheinische Post (17.09.2010)

Wacker-Team ist mit Mülheim auf Augenhöhe

Elke Wagner. RP-Foto: Archiv/Jan

SG Unitas Haan/Hildener AT- RSV Mülheim (Damen).

(jdr) Morgen um 17.15 Uhr (Sporthalle Adlerstraße) starten die Unitas-Handballerinnen in die Verbandsliga-Saison. Und die Mannschaft von Matthias Wacker freut sich, dass es endlich losgeht. „Die Mädels sind froh, die Vorbereitung hinter sich zu haben. So hart zu trainieren für ein Testspiel, bei dem am Ende nichts Greifbares herausspringt, zehrt an den Nerven“, sagt der Trainer. Ab sofort geht es jedoch wieder um Punkte. Zum Auftakt kommt der RSV Mülheim nach Haan.

„Jedes Team will gut in die Saison starten. Das ist selbstverständlich“, weiß Matthias Wacker. Die Konsequenz: „Das Team, das als erstes die Nervosität ablegt, wird wohl gewinnen.“ Zumal die Kontrahenten sich leistungsmäßig auf Augenhöhe befinden. Beide Mannschaften haben eine gemeinsame Vorgeschichte. Denn in der vergangenen Saison lieferten sie sich einen spannenden Kampf um den dritten Platz - am Ende triumphierte die Unitas. „Mülheim wird auch diesmal wieder oben mitspielen, das ist ein Fakt“, stellt Wacker fest.

Das junge und dynamische Team der Gäste verbuchte einige Zu- und Abgänge. Der Stamm der Mannschaft blieb erhalten, doch die Mülheimerinnen warten mit einigen Neuzugängen auf. Dieser Überraschungsmoment fehlt der Unitas. Denn die Fluktuation im Haaner Team war gering - einem Abgang steht ein Neuzugang gegenüber. Was die Unitas daraus macht, zeigt sich morgen zum Saisonauftakt in eigener Halle. In jedem Fall erwartet das Team die Unterstützung des Publikums im „Hexenkessel Adlerstraße“.

 

1.Runde HVN-Pokal

Der HVN-Pokals wird in dieser Saison nicht ausgetragen.

DJK Unitas Haan Handball Damen | info@unitas-haan-damen.de